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Grenzüberschreitend

In der Bildmitte: der 2774 m hohe Wolfendorn.


Dieser Sommer war bisher für mich extrem » Arbeitsreich und vom Wetter her ja auch nicht sonderlich berauschend. Fazit: Wenig Biken, viel Arbeit, einige verregnete Wochenenden. So ein Sch... aber auch.

Schön, wenn dann endlich einmal eine Tour mit Freunden richtig aufgeht. Ziel: Wolfendorn, Brennerpass. Mit dabei: » Martin, Axel, Sylvia, Gordon und Harald.

Steil Bergauf

Erfolgreiche Strategie: Bergauf Kraft für die Abfahrt sparen, bringt mehr Spaß!

Der 2774 m hohe, haifischzahnähnlich geformte Wolfendorn am Brenner ist ein echter Vertride-Klassiker. Berühmt, gefürchtet, legendär. Der durchgehend steile lange Aufstieg lässt kaum Erholungsphasen zu, und zu allem Überfluss sieht man auf der letzten halben Stunde immer schön zum Gipfel, der einfach nicht näherkommen will.

Die Abfahrt wiederum ist anstrengend, rüttelig, trialig und führt durch Blockfelder oder auch stufige Streckenabschnitte, ein Trailmix der Konditions- oder Konzentrationsschwächen schonungslos aufdeckt. Über weite Teile ist die Wolfendorn-Abfahrt » S3-S4 klassifiziert.
Wer also lange S4 Passagen nicht mit Flow durchfahren kann, sollte vom Wolfendorn eher die Finger lassen.

Aktion "sauber fahren": Axel und Harry im Schuttfeld nördlich unterhalb des Gipfels

Daher ein Tipp für die letzten Höhenmeter zum Gipfel: Auf den führt ein teilweise verschütteter Karrenweg hoch ... Ein klarer Fall für Bergkönig Harry: er pilotierte sein Liteville 301 fast bis unters Gipfelkreuz. Schnauf. Es fällt aber niemand ein Stein aus der Krone, hier hochzuschieben - die Kraft könnten sonst eventuell bergab fehlen!

Ich liess es am Dorn jedenfalls gemütlich angehn, Kondition - wo? Heute abwesend. Daher - gemach, gemach. In den steilsten Passagen bergauf gemütlich schieben um Kraft für die Abfahrt zu sparen. Immer mal wieder ein Fotopäuschen einlegen - wobei das Wetter leider sehr diesig war...

Zahnig: dieses Höhenprofil spricht Bände


Langer Aufstieg und ebenso lange Abfahrt

Sylvia und ihr 20 kg Rocky - no Problem!


Besonderer Respekt auf dieser Tour gebührte wie immer Sylvia, die nicht zum ersten Mal ihr geliebtes 20 kg Rocky Switch auf einen Tiroler Steinhaufen hochfuhr und hochtrug, jedoch genauso easy und relaxed die schwere Abfahrt meisterte. Hut ab!

Der "Sturz des Monats" ging wiederum an Axel, der mit einem wirklich sehr gut gelungenen "Auerbach" auf einem Kuhfladen brillierte!

Spontaner Kontrollverlust am Vorderrad, kann man da nur sagen...

Ansonsten bescherte uns der Wolfendorn keine grösseren Vorkommnisse, dafür aber durchwegs breit grinsende Gesichter nach absolvierter Tour!



Jedenfalls war der Wolfendorn wieder einmal ein echtes Touren-Highlight. See you next year!

Danke an alle, die mitgefahren sind, und meine Fotografiererei ertrugen! Aberjetzt viel Spass mit der Gallery!

Viele Grüsse
Christoph Malin


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