Adventures after Dark
Thu, Dec 20 2012 08:52
| News
Liebe Freunde,
der Winter ist da, und die Landschaft mit weissem Fluff bedeckt. Zeit also die Tourenski rauszuziehen und auch mal auf die Berge zu kraxeln.
Dazu ein neues Video - Adventures after Dark! Gefilmt im Vertrider Lieblingsgebiet Nordkette Innsbruck, mit dabei die Vaude Rider Sylvia, Gerhard und Christof.
Natürlich werden wir auch wieder auf Rodelbahnen ausrücken! Dazu sei dieser Vertrider Film Klassiker ans Herz gelegt!
Wir wünschen euch auf jeden Fall frohe Weihnachten, ein besinnliches Fest und einen guten RUTSCH!
Viele Grüsse
Christoph Malin
der Winter ist da, und die Landschaft mit weissem Fluff bedeckt. Zeit also die Tourenski rauszuziehen und auch mal auf die Berge zu kraxeln.
Dazu ein neues Video - Adventures after Dark! Gefilmt im Vertrider Lieblingsgebiet Nordkette Innsbruck, mit dabei die Vaude Rider Sylvia, Gerhard und Christof.
Adventures after dark from Christoph Malin on Vimeo.
Natürlich werden wir auch wieder auf Rodelbahnen ausrücken! Dazu sei dieser Vertrider Film Klassiker ans Herz gelegt!
Vertriders - Blair Bike Project 2004 from Christoph Malin on Vimeo.
Wir wünschen euch auf jeden Fall frohe Weihnachten, ein besinnliches Fest und einen guten RUTSCH!
Viele Grüsse
Christoph Malin
Urban. Mountain. Sky. - die ganz spezielle Vertrider Nightride Version!
Sat, Aug 4 2012 05:24
| News
Die Faszination Nightriding ist ungebrochen!! Speziell im Herbst wenn es früh dunkel wird, bieten sich die Late Fridays am Nordketten Singletrail an - bis 20:00 den Trail rocken, im Licht der Helmlampe.
Als Lowlight Zeitrafferfilm-Spezialist für Web und TV-Dokumentarfilme sowie Kinofilmproduktionen*, konnte ich kürzlich für die Stadt Innsbruck einen wunderschönen Zeitraffer-Imagefilm produzieren: Urban. Mountain. Sky.
Nun gibt es jetzt mit der UMS Vertriders Edition die Vertriders-Variante mit neuem Singletrail-Intro, gefilmt bei Vollmond mit Nikons neuem Nachtsichtgerät, der D4, auf dem Nordketten Singletrail!
Die Dreharbeiten bei der Innsbrucker 3er Stütze waren mehr als spannend.


Eines der momentan typisch unangenehmen und vor allem sehr gefährlichen Sommergewitter musste im Auto abgewettert werden! Man sollte sich bei Gewittern möglichst nicht im Bereich von Liftstützen und Seilbahninfrastruktur aufhalten. Bzzzzzz!
Erst nach Durchzug der Gewitterfront ab 01:00 Nachts endlich der gewünschte klare Nachthimmel. Der Singletrail war dann auch - typisch nach Regenfällen - schön griffig, bis auf die immer noch feuchten Nortshores. Spannend zu fahren mit einer 7500 € Kamera und Linse am Sitzrohr angeflanscht. Ein "Abgang" über den Lenker ist da nicht angesagt.
Das Ausharren hat sich also gelohnt, bedeutete aber insgesamt eine enorme Verzögerung - und Filmerei bis um 04:00 früh, dann erst heim ins Bettchen.
Sehr anstrengend. Man merkt es mir ein wenig beim Intro an, das um ca 03:45 früh zum Abschluss entstand… Ich glaub' ich hab schon frischer in eine Kamera geschaut :)







Jetzt aber viel Spass mit dem U.M.S Nordketten Singletrail Special Director's Cut" ;) und weiterhin eine gute Saison!
Christoph Malin
Vertriders.com
Als Lowlight Zeitrafferfilm-Spezialist für Web und TV-Dokumentarfilme sowie Kinofilmproduktionen*, konnte ich kürzlich für die Stadt Innsbruck einen wunderschönen Zeitraffer-Imagefilm produzieren: Urban. Mountain. Sky.
Nun gibt es jetzt mit der UMS Vertriders Edition die Vertriders-Variante mit neuem Singletrail-Intro, gefilmt bei Vollmond mit Nikons neuem Nachtsichtgerät, der D4, auf dem Nordketten Singletrail!
Die Dreharbeiten bei der Innsbrucker 3er Stütze waren mehr als spannend.


Eines der momentan typisch unangenehmen und vor allem sehr gefährlichen Sommergewitter musste im Auto abgewettert werden! Man sollte sich bei Gewittern möglichst nicht im Bereich von Liftstützen und Seilbahninfrastruktur aufhalten. Bzzzzzz!
Erst nach Durchzug der Gewitterfront ab 01:00 Nachts endlich der gewünschte klare Nachthimmel. Der Singletrail war dann auch - typisch nach Regenfällen - schön griffig, bis auf die immer noch feuchten Nortshores. Spannend zu fahren mit einer 7500 € Kamera und Linse am Sitzrohr angeflanscht. Ein "Abgang" über den Lenker ist da nicht angesagt.
Das Ausharren hat sich also gelohnt, bedeutete aber insgesamt eine enorme Verzögerung - und Filmerei bis um 04:00 früh, dann erst heim ins Bettchen.
Sehr anstrengend. Man merkt es mir ein wenig beim Intro an, das um ca 03:45 früh zum Abschluss entstand… Ich glaub' ich hab schon frischer in eine Kamera geschaut :)







Jetzt aber viel Spass mit dem U.M.S Nordketten Singletrail Special Director's Cut" ;) und weiterhin eine gute Saison!
Christoph Malin
Vertriders.com
Die Single Trail Skala - im Wandel der Zeit
Wed, Jul 11 2012 12:06
| News
Viele Monde ist es her - genau gesagt - Zwölf (!) Jahre, seit Ur-Vertrider Willi Hofer die Hofer-Skala entwickelt hat. Eine 5-Teilige Skala zur Bewertung von Singletrails. Sie hat uns das Leben auf Tour und die Kommunikation unserer Touren unter Freunden einfacher gemacht. Wenn Dir eine Kollege sagt: "Tour XY ist im grossen und ganzen eine S2 Tour mit vier bis fünf S4 Stellen", dann weiss man einfach schon mal gut Bescheid.
Die Hofer Skala, ist wie auch die später daraus weiter entwickelte deutsche Single-Trail-Skala eine Skala, die vieles verändert und bewegt hat - und uns Vertrider auch heute noch auf Tour begleitet. Was gibt es schöneres, als im Tourenarchiv mal nach S3 oder S4 Touren zu sortieren ;)
12 Jahre übrigens, in denen vor allem die Deutschen Bike-Magazine - aus nicht nachvollziehbaren Gründen - beide Skalen in deren Tourenbeschreibungen permanent ignorieren. Fachkompetenz schaut wie so oft in der Praxis anders aus, zB so wie in den Mountainbike Kursen des Deutschen Alpenvereins, der DIMB, der Südtiroler Bikegudes oder den Übungsleiter Mountainbike Kursen des Österreichischen Alpenvereins - da gehört die SingleTrail-Skala wie auch die Hofer-Skala seit Jahren zum Lehrplan und zum guten Ton. Und das ist gut so.

Wir freuen uns jedenfalls schon wieder auf die nächste Tour, vielleicht wird es ja eine S3 Tour mit ein paar S5 Stellen, wer weiss ;). Dies, eine Gallery mit vielen schönen S4 und S5 Shots und vieles mehr, in einem kurzen Abriss zur Hofer Skala.
Viele Grüsse
Christoph Malin
Die Hofer Skala, ist wie auch die später daraus weiter entwickelte deutsche Single-Trail-Skala eine Skala, die vieles verändert und bewegt hat - und uns Vertrider auch heute noch auf Tour begleitet. Was gibt es schöneres, als im Tourenarchiv mal nach S3 oder S4 Touren zu sortieren ;)
12 Jahre übrigens, in denen vor allem die Deutschen Bike-Magazine - aus nicht nachvollziehbaren Gründen - beide Skalen in deren Tourenbeschreibungen permanent ignorieren. Fachkompetenz schaut wie so oft in der Praxis anders aus, zB so wie in den Mountainbike Kursen des Deutschen Alpenvereins, der DIMB, der Südtiroler Bikegudes oder den Übungsleiter Mountainbike Kursen des Österreichischen Alpenvereins - da gehört die SingleTrail-Skala wie auch die Hofer-Skala seit Jahren zum Lehrplan und zum guten Ton. Und das ist gut so.

Wir freuen uns jedenfalls schon wieder auf die nächste Tour, vielleicht wird es ja eine S3 Tour mit ein paar S5 Stellen, wer weiss ;). Dies, eine Gallery mit vielen schönen S4 und S5 Shots und vieles mehr, in einem kurzen Abriss zur Hofer Skala.
Viele Grüsse
Christoph Malin
Noch Plaetze frei fuer die mc2alpin / Vertrider Big Mountain Week auf La Palma!
Cheers!
Komm mit uns im April zur legendären 7. Big Mountain Week auf La Palma... Keine Angst, gar nicht extrem, sondern auf den flowigsten Touren, die die schönste Singletrail Insel der Welt zu bieten hat. Für kurzentschlossene, gute Enduro und Allmountain-Biker sind noch Plätze an den beiden Terminen vom 10.-17. und 17.-24. April frei.
Wer punktgenau fit in die Saison starten und ganz viel Sonne, Natur und trockene Trails geniessen will - bei der BM Week klappt es garantiert! Detaillierte Programminfos hier.

Den Flyer zu BM Week gibt es hier zum download: 060212_mc2alpin_lapalma_web_xs
Preisinfos und Buchung bei unserem Alpin-Reisebüro-Partner mc2alpin.at hier
Euch allen weiterhin eine gute Zeit und hoffen wir dass der Schnee bald schmilzt. Hier in den Alpen liegt noch mehr als genügend.
Ride on,
Christoph Malin
Vertriders.com
Komm mit uns im April zur legendären 7. Big Mountain Week auf La Palma... Keine Angst, gar nicht extrem, sondern auf den flowigsten Touren, die die schönste Singletrail Insel der Welt zu bieten hat. Für kurzentschlossene, gute Enduro und Allmountain-Biker sind noch Plätze an den beiden Terminen vom 10.-17. und 17.-24. April frei.
Wer punktgenau fit in die Saison starten und ganz viel Sonne, Natur und trockene Trails geniessen will - bei der BM Week klappt es garantiert! Detaillierte Programminfos hier.

Den Flyer zu BM Week gibt es hier zum download: 060212_mc2alpin_lapalma_web_xs
Preisinfos und Buchung bei unserem Alpin-Reisebüro-Partner mc2alpin.at hier
Euch allen weiterhin eine gute Zeit und hoffen wir dass der Schnee bald schmilzt. Hier in den Alpen liegt noch mehr als genügend.
Ride on,
Christoph Malin
Vertriders.com
Ueber die Lust am Panorama - ein kleiner Ratgeber
Fri, Dec 30 2011 03:14
| News
Axel hat es beim "Rund-um-Blick" schon angedeutet...
Moderne Smartphones wie das iPhone oder die Vielzahl der Androiden sind durch Panorama-Programme / Stitching Assistenten zu perfekten Drive-by-Panorama Geräten geworden. Und: Sie sind einfach immer dabei.
Clevere Apps wie der Klassiker "Pano" fürs iPhone erlauben in wenigen Schritten schnell durchaus ansehnliche Panoramas zu stitchen, und in weiterer Folge damit die (Social) Media Channels zu feeden. Oder die im-Tal-gebliebenen zu ärgern. Nichts sekiert die armen Bürokollegen mehr, als im Zeitausgleich ein frisches Panorama vom soeben errungenen Gipfelsieg zu senden. Damit macht man sich Freunde. Lustig ist auch das "Ratespiel: Hhm, auf welchem Gipfel steht ich denn heute, Herr Kollege?" Recherchekönige machen sich einen Spass daraus, mit etwas Geduld und Bergwissen von einem Panorama über einen Vergleich mit Google Earth herauszufinden, wo, und in welche Blickrichtung es aufgenommen wurde.
Ein angenehmer Nebeneffekt moderner Smartphones mit Geotagging: Am Ende der Saison sieht man auf der Google-Weltkarte mit roten Stecknadeln sehr schnell wo man überall Panoramafotos aufgenommen hat (iPhone).
Das Panorama - die moderne Postkarte

Mit soviel Spass bei Erstellung und Betrachtung fällt es auch nicht weiters ins Gewicht, dass alle Smartphone Panorama Apps die native Auflösung der bordeigenen Kameras zwar fürs Stitching nutzen, aber nicht für die Ausgabe. Wer also mit einem aktuellen iPhone mit 8 MP Kamera bei 4 Einzelbildern auf ein 32 MB Panorama hofft, wird enttäuscht.
Smartphone-Panoramas werden - durch den begrenzten Speicher der mobilen Geräte - für die Ausgabe und lokale Speicherung leider stark verkleinert. So dampft zB Pano drei iPhone4 Querformat Einzelbilder in seinen Quer- oder Hochformatpanoramas auf durchschnittlich 800 bis 870 Pixel Höhe (je nach Beschneidung) und rund 3100 Pixel Breite bei 72dpi aus. Das ist nicht sonderlich viel, aber fürs Web und kleine Prints reicht es allemal.
Was gibt es zu beachten?
Wer mit aktuellen Smartphones feine Berg-Panoramas schiessen will, sollte ein paar einfache Tipps beherzigen - dann steht einem Erfolgserlebnis nichts im Wege:
- Sonne im Rücken
Smartphone Kameras sind mit Gegenlicht meist schwerst überfordert - helle Bereiche "fransen" aus. Daher besser die Sonne im Rücken! Ausnahmen sind Sonnenunter- oder Aufgänge, wo die Sonne durch den niedrigen Winkel am Horizont noch stark abgeschwächt ist. Dennoch ist mit Linsenreflexen oder unschönen sonstigen Effekten zu rechnen.
- Frühes oder spätes Licht
Nie um die Mittagszeit Panoramas schiessen. Das Licht ist grell, und die Landschaft hat kaum Schattenzeichnung - die ihr Tiefe und Räumlichkeit geben. Deshalb entweder in der Früh, oder am späten Nachmittag bis in den Abend hinein das schöne Licht nutzen. Feinste Jahreszeit ist der Herbst, wo man fast den ganzen Tag über ein weiches Licht, viel blauen Himmel und lange Schatten geniessen kann.
- Kamera immer schön waagerecht halten, Horizont nicht kippen
Stitching Programme wie "Pano" erlauben jederzeit einen Überblick über das gerade gemachte Foto und das nächste. So sieht man gut, ob man zwischen zwei Aufnahmen aus Versehen den Horizont kippt, weil man die Kamera schief hält.
- Panorama fertig und Horizont schief?
Geht gar nicht. Besser noch ein mal neu machen - es gibt nichts unansehnlicheres als ein Panorama, bei dem der Horizont gebogen oder schief ist. Tipp: Im Notfall später mit Adobe Photoshop und der Funktion "Transformationen -> Distortion" korrigieren.
- Verwackeln, nein danke!
Wer öfter zu später Stunde bei Sonnenuntergang noch Panoramas schiesst, sollte sich ein Ministativ für das Smartphone anschaffen, damit die Aufnahmen nicht verwackeln.
Und die Profis?
Panorama-Stitching ist im Profibereich ein Fass ohne Boden, Zeit und Rechenaufwändig, die Möglichkeiten sind endlos - die Datenmengen aber auch. Anders als Smartphone Apps arbeiten Klassiker wie AutoPano Pro oder PTGui mit nativer Auflösung aktueller DSLRs und deren Ausgabeformate wie JPG, RAW usw. Dabei entstehen schnell mal Pixelmonster mit 300 MB oder mehr Grösse (Gigapixel-Panoramen), und selbst aktuelle Quadcore Maschinen sind bei der Dekodierung und beim Stitching derselben nach wie vor gut gefordert. Ganz zu schweigen von VR-Panoramas (ebenfalls zB mit Autopano oder PTGui zu erstellen), wo über Robotergestütztes oder manuelles Mosaik-Stitching mit 13 oder mehr Kacheln zumeist sphärische Panoramen entstehen, in denen sich der Betrachter per Flash-Viewer drehen, oder nach oben und unten schauen kann.
In diesem Sinne - ein gutes Jahr 2012 und viel Spass beim 360 Grad Rundumblick!
Christoph Malin
Vertriders.com
PS: Pano Nerds oder solche die es im Alpin-Bereich noch werden wollen, sei die Seite Alpen-Panoramen.de nahegelegt, über 11000 Bergpanoramas, mit umfangreichen Gipfelbeschriftungen und einer interaktiven Panoramaverlinkung warten auf euch! Top für die Recherche und neue Projektideen ;)
Moderne Smartphones wie das iPhone oder die Vielzahl der Androiden sind durch Panorama-Programme / Stitching Assistenten zu perfekten Drive-by-Panorama Geräten geworden. Und: Sie sind einfach immer dabei.
Clevere Apps wie der Klassiker "Pano" fürs iPhone erlauben in wenigen Schritten schnell durchaus ansehnliche Panoramas zu stitchen, und in weiterer Folge damit die (Social) Media Channels zu feeden. Oder die im-Tal-gebliebenen zu ärgern. Nichts sekiert die armen Bürokollegen mehr, als im Zeitausgleich ein frisches Panorama vom soeben errungenen Gipfelsieg zu senden. Damit macht man sich Freunde. Lustig ist auch das "Ratespiel: Hhm, auf welchem Gipfel steht ich denn heute, Herr Kollege?" Recherchekönige machen sich einen Spass daraus, mit etwas Geduld und Bergwissen von einem Panorama über einen Vergleich mit Google Earth herauszufinden, wo, und in welche Blickrichtung es aufgenommen wurde.
Ein angenehmer Nebeneffekt moderner Smartphones mit Geotagging: Am Ende der Saison sieht man auf der Google-Weltkarte mit roten Stecknadeln sehr schnell wo man überall Panoramafotos aufgenommen hat (iPhone).
Das Panorama - die moderne Postkarte

Mit soviel Spass bei Erstellung und Betrachtung fällt es auch nicht weiters ins Gewicht, dass alle Smartphone Panorama Apps die native Auflösung der bordeigenen Kameras zwar fürs Stitching nutzen, aber nicht für die Ausgabe. Wer also mit einem aktuellen iPhone mit 8 MP Kamera bei 4 Einzelbildern auf ein 32 MB Panorama hofft, wird enttäuscht.
Smartphone-Panoramas werden - durch den begrenzten Speicher der mobilen Geräte - für die Ausgabe und lokale Speicherung leider stark verkleinert. So dampft zB Pano drei iPhone4 Querformat Einzelbilder in seinen Quer- oder Hochformatpanoramas auf durchschnittlich 800 bis 870 Pixel Höhe (je nach Beschneidung) und rund 3100 Pixel Breite bei 72dpi aus. Das ist nicht sonderlich viel, aber fürs Web und kleine Prints reicht es allemal.
Was gibt es zu beachten?
Wer mit aktuellen Smartphones feine Berg-Panoramas schiessen will, sollte ein paar einfache Tipps beherzigen - dann steht einem Erfolgserlebnis nichts im Wege:
- Sonne im Rücken
Smartphone Kameras sind mit Gegenlicht meist schwerst überfordert - helle Bereiche "fransen" aus. Daher besser die Sonne im Rücken! Ausnahmen sind Sonnenunter- oder Aufgänge, wo die Sonne durch den niedrigen Winkel am Horizont noch stark abgeschwächt ist. Dennoch ist mit Linsenreflexen oder unschönen sonstigen Effekten zu rechnen.
- Frühes oder spätes Licht
Nie um die Mittagszeit Panoramas schiessen. Das Licht ist grell, und die Landschaft hat kaum Schattenzeichnung - die ihr Tiefe und Räumlichkeit geben. Deshalb entweder in der Früh, oder am späten Nachmittag bis in den Abend hinein das schöne Licht nutzen. Feinste Jahreszeit ist der Herbst, wo man fast den ganzen Tag über ein weiches Licht, viel blauen Himmel und lange Schatten geniessen kann.
- Kamera immer schön waagerecht halten, Horizont nicht kippen
Stitching Programme wie "Pano" erlauben jederzeit einen Überblick über das gerade gemachte Foto und das nächste. So sieht man gut, ob man zwischen zwei Aufnahmen aus Versehen den Horizont kippt, weil man die Kamera schief hält.
- Panorama fertig und Horizont schief?
Geht gar nicht. Besser noch ein mal neu machen - es gibt nichts unansehnlicheres als ein Panorama, bei dem der Horizont gebogen oder schief ist. Tipp: Im Notfall später mit Adobe Photoshop und der Funktion "Transformationen -> Distortion" korrigieren.
- Verwackeln, nein danke!
Wer öfter zu später Stunde bei Sonnenuntergang noch Panoramas schiesst, sollte sich ein Ministativ für das Smartphone anschaffen, damit die Aufnahmen nicht verwackeln.
Und die Profis?
Panorama-Stitching ist im Profibereich ein Fass ohne Boden, Zeit und Rechenaufwändig, die Möglichkeiten sind endlos - die Datenmengen aber auch. Anders als Smartphone Apps arbeiten Klassiker wie AutoPano Pro oder PTGui mit nativer Auflösung aktueller DSLRs und deren Ausgabeformate wie JPG, RAW usw. Dabei entstehen schnell mal Pixelmonster mit 300 MB oder mehr Grösse (Gigapixel-Panoramen), und selbst aktuelle Quadcore Maschinen sind bei der Dekodierung und beim Stitching derselben nach wie vor gut gefordert. Ganz zu schweigen von VR-Panoramas (ebenfalls zB mit Autopano oder PTGui zu erstellen), wo über Robotergestütztes oder manuelles Mosaik-Stitching mit 13 oder mehr Kacheln zumeist sphärische Panoramen entstehen, in denen sich der Betrachter per Flash-Viewer drehen, oder nach oben und unten schauen kann.
In diesem Sinne - ein gutes Jahr 2012 und viel Spass beim 360 Grad Rundumblick!
Christoph Malin
Vertriders.com
PS: Pano Nerds oder solche die es im Alpin-Bereich noch werden wollen, sei die Seite Alpen-Panoramen.de nahegelegt, über 11000 Bergpanoramas, mit umfangreichen Gipfelbeschriftungen und einer interaktiven Panoramaverlinkung warten auf euch! Top für die Recherche und neue Projektideen ;)
A guat's Neues
Mon, Jan 3 2011 01:39
| News
Vertriders.com wünscht allen Lesern, Gleichgesinnten, Kollegen, Freunden, Unterstützern, Sponsoren und Fans ein wunderbares neues Jahr!
Mögen alle eure Wünsche in Erfüllung gehen...! Wir schleifen derweil unsere Kanten, und hauen uns die eine oder andere Scharte in unsere Tourenski!
Bilder von der sehr gemütlichen, wenn auch windfrischen Neujahrsskitour zur Glungezerhütte...









Mögen alle eure Wünsche in Erfüllung gehen...! Wir schleifen derweil unsere Kanten, und hauen uns die eine oder andere Scharte in unsere Tourenski!
Bilder von der sehr gemütlichen, wenn auch windfrischen Neujahrsskitour zur Glungezerhütte...








The night is on...
Wed, Nov 10 2010 05:28
| News
Alleine unterwegs - Konzentration pur. Nur keine Fehler.
Zwischendurch Selbstauslöser.
Die Sterne funkeln am Himmel, im Inntal pulsiert das Lichtermeer.
Glitzernder Raureif bedeckt den Trail, das Bike und alles dazwischen. Schnee knirscht unter den Reifen.
Eisig kalt schneiden die Bremshebel in die Hände. Dämpfer und Gabel werden langsamer, das Öl zäh.
Nighttime. Go, ride and feel alive.


Viele Grüsse
Christoph
Zwischendurch Selbstauslöser.
Die Sterne funkeln am Himmel, im Inntal pulsiert das Lichtermeer.
Glitzernder Raureif bedeckt den Trail, das Bike und alles dazwischen. Schnee knirscht unter den Reifen.
Eisig kalt schneiden die Bremshebel in die Hände. Dämpfer und Gabel werden langsamer, das Öl zäh.
Nighttime. Go, ride and feel alive.


Viele Grüsse
Christoph
Fahrbericht Liteville 601 / Fox Talas 180 vs Totem SA
Sat, Nov 6 2010 03:53
| News

Tag 1. Erstmal vorab: Einen Prototypen von meinem Sponsor Liteville zu testen und Feedback zu liefern, das ist für mich auch nach bald 20 Jahren im Bike Business immer noch etwas besonderes. Man versucht erstmal den Hype zu ignorieren, die ersten Berichte aus Magazinen im Kopf wieder zu löschen und sich dem Produkt - das zu diesem Zeitpunkt eine Momentaufnahme und Statement zugleich ist - neutral und von Null weg zu nähern. Die vielen Liteville-typischen Details (überraschend viele neue, und einige die man auch vom 901 und 301 kennt) sowie die neue 180er Fox Talas die im Rahmen steckt, konnte ich schon beim Zusammenbau in der Werkstatt beäugen.

Einen langen Tag später (nicht immer flutscht bei der Bike Assemblierung alles so wie man sich das vorstellt, und nicht immer sind alle Teile lagernd wie zB E2-Totems) stehen Fotograf und Videofilmer Vincent und ich auf der Terasse der Innsbrucker Seegrube, und unten in der Stadt gehen die Lichter an. Ein mir als altem Nightrider sehr vertrauter Anblick, und ich weiss was jetzt kommt. Eine intensive Testerfahrung.
In der Dunkelheit - wenn alle Störfaktoren rundherum ausgeschaltet sind - und alles was man sieht der Trail im Scheinwerferlicht voraus ist, spürt man ein Bike am intensivsten.
Wenn sich die Dunkelheit wie Watte über die überreizten Sinnes-Sensoren legt, das Umgebungsrauschen im Schwarz ausserhalb des Schweinwerferkegels absäuft, reduziert der so gefilterte Signalpegel alle Tätigkeiten auf das wesentliche: Treten, Bremsen, Schalten, Lenken, Gewicht verlagern, Treten, Bremsen - so bleibt mehr Bitrate übrig zu registrieren was das Bike unter einem tut, und was nicht. Wie es sich an der immer noch beängstigenden Steilstufe verhält, an der Du schon X-mal einem Abflug knapp entgangen bist, wie es die rutschige Serpentine nimmt, wo Dir meist das Vorderrad wegwäscht, ob der Hinterbau in dem einen bekackten Steinwaschbrett auf Block geht. Oder ob das Wurzelstakkato ganz unten damit etwas weniger weh tut?
Wie Präzisionsmaschinen arbeiten wir uns ohne viel Worte den Trail hinunter und wechseln ab und zu die Bikes (Vincent fährt mein 301 mit 160 mm und Totem). Die Nacht macht konzentriert. Dazwischen immer mal wieder ein kurzer Stopp, um Dämpfer und Gabel zu adjustieren, bis sich das Optimum langsam ankündigt.
1030 HM weiter unten rolle ich am menschenleeren Parkplatz gestoked aus. Ich bin gefühlt nicht langsamer gewesen als mit meinem 901-DH-Rig, wie geil ist das denn? Und satt wie ein 901er klebt das neue Wunderwerk am Trail, ist dabei jedoch in den engeren Sektionen deutlich agiler und wendiger ohne Abstriche bei der Federungsperformance oder der Stabilität in den schnellsten und übelsten Passagen des Nordketten Singletrails.
Dabei ist das 601 übrigens flüsterleise: Durch den neuen Syntace Kettenspanner beinahe und ungewohnt geräuschlos. Wir lassen es gut sein (oder doch nicht), und fahren nach Hause. Dort tauschen wir noch die 180er Fox TALAS gegen eine Totem Solo Air. Eine Absenkung braucht das bergauf sehr nickstabile 601 wie auch das 901 oder 301 nach unserem dafürhalten nicht wirklich...
An dieser Stelle nach 1080 Hm NKST ein paar Worte zum schön gemachten Newcomer Fox Talas 180: Das Fox Flagschiff scheint - wohl aufgrund des sensationellen Gewichts (unseres Exemplars) von 2380 g bei 190 mm Schaftlänge inkl. Achse - im Vergleich zur alten 36 in Punkto Seitensteifigkeit doch ein klein wenig flexibler geraten, da war der Vorgänger deutlich präziser zu steuern. In den vielen steilen Bergabserpentinen des NKST die man nach der 200. Fahrt / Saison stoisch mit vollem Druck am Lenker runterzieht, fühlte sich die grosse Fox stark eingelenkt manchmal ein wenig an, als ob man ein weich eingespeichtes Vorderrad oder zuwenig Luft im Reifen hätte. In diesem steilen Gelände in und beim Anbremsen von Steilserpentinen und Steilstufen sind die Kräfte immens, die auf den Gabeln lasten - jeder mm Flex mehr den eine Gabel aufweist, ist sofort spürbar.

Dieses spürbare Verwinden der Fox brachte bei hohem Tempo und viel Druck die eine oder andere Linien-Korrektur mit sich, kann aber auch durchaus positiv gewertet werden. Man kennt das: auf Geröll rutscht das Vorderrad kurz weg und bekommt dann wieder Grip, oder hakelt sich kurz an einem Stein oder Wurzel fest um dann aprupt wieder frei zu kommen, am besten noch in einer Kurve bei viel Druck am Lenker und Tempo. Die 180er Talas entschärft derartige Querschläge sanft, Rivale RockShox' Totem schnappt (sogar in der verwendeten 1-1/8" Version mit Reducer) aufgrund der schieren Steifigkeit böse zurück. Diese gefürchteten "Zurückschnapper" haben mir heuer - besonders wenn ich nach ein paar Abfahrten müde wurde - den einen oder anderen Freiflug über den Lenker beschert...
Worin - neben dem grösseren Federweg und längeren Hebel - die geringere Steifigkeit der neuen Fox begründet ist, kann nur vermutet werden, und dürfte vermutlich den Standrohren und der Krone zuzuschreiben sein, in geringem Ausmass vielleicht auch der Achsklemmung (die nostalgische Erinnerungen an die Psylo mit Tullio weckt!).
Auf der Dämpfungsseite ist Fox' Neue sehr souverän zu fahren, egal ob sich wieder einmal paar Straussenei-grosse Kalksteinwacker in den Singletrail verirrt haben, oder die 3er Stützen Stufen heute besonders ausgewaschen hoch sind. Die 36-Dämpfung lässt sich am Trail von nichts aus der Ruhe bringen, und taucht vor allem in Steilstufen nur dezent weg. Jedoch hat RockShox mit Mission Control DH deutlich aufgeholt, es herrscht beinahe Gleichstand. Der Fox Sensibilitäts-Vorsprung der vergangenen Jahre ist nicht mehr so gross.
Fazit: Steifigkeitssieger ist nach wie vor die Totem, und was die Mission Control Dämpfung betrifft ist der Abstand zu Fox stark geschmolzen, wenn nicht sogar eliminiert. Die neue Fox Talas 180 ist definitiv eine beeindruckende Gabel. Schwächen in der Steifigkeit können je nach Gewicht des Fahrers, Einsatzgebiet mehr oder weniger deutlich spürbar werden - aber auch hier bleibt es Geschmackssache inwieweit dies als störend empfunden wird.
Tag 2. Nach diesem arbeitsintensiven Oktober tut es gut, noch einmal den spätherbstlichen Nordkette Singletrail (NKST) zu rocken, der sich zudem in extrem griffigem Zustand präsentiert. Kein Vergleich zu den unglaublich rutschigen Rollschotter Sessions des Herbstes, und genau richtig dem 601 erneut auf den Zahn zu fühlen - auf einem Trail den man beinahe auswendig weiss.


Wir kennen jede der über 60 Kehren, jede Stufe, jeden Sprung, jeden G-Out und jede Wurzel auswendig und so finden wir schnell zu einem ersten Eindruck des neuen Materials. Mittlerweile ist Teamfahrer Christof Pfeifer zu uns gestossen. Er hat - trotz verletzter Schulter heuer bei der ÖM am Nordpark den 4. Platz in der Masters-Klasse geschafft, versägt uns wie immer ordentlich und gönnt dem 601 viel Airtime auf dem Weg ins Tal.

So wie es ausschaut hat er viel Spass damit, und langsamer als mit seinem 901 ist er auch nicht. "Wow. Schnell, leicht, agil", kurze und knappe Verabschiedung, der Familienvater hat heute noch Elternsprechtag. Es dämmert, Vincent und ich schwingen uns zur letzten Fahrt des Tages, und es wird wieder ein Nightride.

Unser Kurz-Fazit nach 4200 Tiefen- und ein paar Höhenmetern: Wer auf der Suche nach einer aussergewöhnlichen Longtravel-Allzweckwaffe ist, hat dieses Jahr am Markt viel Auswahl, und Liteville ist mit dem 601, so viel kann jetzt schon gesagt werden, definitiv ganz vorne dabei. Gewicht wie ein Tourenbike, die Fahreigenschaften eines agilen Enduros bzw. leichten Freeriders und bergab die Sicherheit eines Downhillers. Anders herum: Leicht, agil, komfortabel, stabil, schauschnell, präzise - das beste vom 301 und 901 in einer neuen, bergauf und bergab schon jetzt sehr runden Package.
Gefällt.
Jetzt heisst es erst mal noch ordentlich Höhenmeter sammeln gehen - bei Eis und Schnee aber dann auch auf La Palma.
Herzliche Grüsse
Christoph Malin
PS: Wegen der Nachfragen... Über Geometrie Daten usw dieses Prototypen können wir leider nichts sagen, da das 601 bis zum Produktionsstart sicherlich noch der einen oder anderen Änderung im Detail unterworfen ist. Das wäre im Moment wie Kaffeesud lesen. Bitte um Verständnis.
Red Bull Rampage - we survived!
Mon, Oct 18 2010 02:35
| News
Ich war anlässlich eines Fotoshootings/Roadtrips bei der RED BULL RAMPAGE, und die Bike hat in der aktuellen Ausgabe 11/2010 einen Artikel darüber gebracht.


Nun sind schon bald zwei Wochen seit der Rückkehr von des Planeten wildesten Mountainbike Events vergangen, und noch immer rieselt ab und zu roter Wüstensand des Zion Nationalparks in Virgin, Utah, aus meinen Objektiven, Schuhen, Fotorucksack, Socken, Hosentaschen, Jackenkapuzen, Handschuhen und weiss Gott noch woher sonst. RED PLANET!
Was soll man zu diesem Event noch sagen, was nicht schon in den letzten Wochen auf nsmb.com, frontlinemag.net um nur einige zu nennen, geschrieben worden wäre.
Nun vielleicht, dass die Rampääääääge zum Fotografieren eine der ärgsten Herausforderungen war, die ich je bestritten habe. Zusammen mit ca. 90 anderen Fotografen - darunter der grossartigen Crew von RedBullPhotofiles - und Kamerateams habe ich mich zwei Tage lang rennend, schwitzend, rutschend, fluchend, dürstend, flüchtend (vor Gewittern), kletternd in Utahs Sandfelsen hoch- und runtergekämpft. Immer auf der Hut vor Klapperschlangen und sonstigem Getier das man hierzulande nur vom Fernsehen kennt.
Nur um dann auch mal an der falschen Stelle zu stehen, wenn ein Fahrer gerade eine andere Line fuhr, als die Walkie-Talkies der Camera-Crews durchgegeben hatten, oder ein Blick auf die Starterliste ergab. Fu.... und mal eben wieder schnell 100 HM hochrennen bevor es zu spät war.
Jedenfalls: Die Rampage (wird in Utah so ausgesprochen: "Rämpääääääääääidsch") ist ein Event den man so schnell nicht mehr vergisst. Vor allem auch die vielen netten Begegnungen mit Fahrern die man kennt erfreuten. Spitze auch das sehr kollegiale Verhältnis der Athleten untereinander...!
Und hier einen kleinen Überblick...










































Viel Spass
Christoph Malin


Nun sind schon bald zwei Wochen seit der Rückkehr von des Planeten wildesten Mountainbike Events vergangen, und noch immer rieselt ab und zu roter Wüstensand des Zion Nationalparks in Virgin, Utah, aus meinen Objektiven, Schuhen, Fotorucksack, Socken, Hosentaschen, Jackenkapuzen, Handschuhen und weiss Gott noch woher sonst. RED PLANET!
Was soll man zu diesem Event noch sagen, was nicht schon in den letzten Wochen auf nsmb.com, frontlinemag.net um nur einige zu nennen, geschrieben worden wäre.
Nun vielleicht, dass die Rampääääääge zum Fotografieren eine der ärgsten Herausforderungen war, die ich je bestritten habe. Zusammen mit ca. 90 anderen Fotografen - darunter der grossartigen Crew von RedBullPhotofiles - und Kamerateams habe ich mich zwei Tage lang rennend, schwitzend, rutschend, fluchend, dürstend, flüchtend (vor Gewittern), kletternd in Utahs Sandfelsen hoch- und runtergekämpft. Immer auf der Hut vor Klapperschlangen und sonstigem Getier das man hierzulande nur vom Fernsehen kennt.
Nur um dann auch mal an der falschen Stelle zu stehen, wenn ein Fahrer gerade eine andere Line fuhr, als die Walkie-Talkies der Camera-Crews durchgegeben hatten, oder ein Blick auf die Starterliste ergab. Fu.... und mal eben wieder schnell 100 HM hochrennen bevor es zu spät war.
Jedenfalls: Die Rampage (wird in Utah so ausgesprochen: "Rämpääääääääääidsch") ist ein Event den man so schnell nicht mehr vergisst. Vor allem auch die vielen netten Begegnungen mit Fahrern die man kennt erfreuten. Spitze auch das sehr kollegiale Verhältnis der Athleten untereinander...!
Und hier einen kleinen Überblick...









































Viel Spass
Christoph Malin
Mountain BIKE Testival Latsch - der Sonnenberg und die Downhiller, eine Gleichung die nicht aufgeht...
Mon, Oct 18 2010 01:18
| News
Manchmal gibt es Festivals, die sind zwar schön gemacht. Die Stimmung ist gut, die Leute an den Messestandln und am Gelände gut drauf. Doch dann fährt man während des Testivals auf den Trails rundherum, und kann sich letztlich nur noch an den Kopf greifen wie sich manche Festival Besucher aufführen. Big Fail!
Aber ich bin ja selbst schuld... War ich doch so blauäugig nach der wunderbaren Trailtrophy in Latsch zum Festival noch mit meinem 301 Enduro ein wenig Trailkultur geniessen zu wollen... Gemütlich Trailsurfen, und ab und zu ein Schwätzchen unter Gleichgesinnten am Trail. Fehlanzeige. Wie wahr klangen nun die Worte eines Freundes im Vorfeld: "Pah, beim Mountainbike Festival brauchsch da unten net biken gehen, kannsch s' Radl gleich daheim lassen. Die meischten Trails sind überfüllt, und leider viele Koffer am Weg die net wissen wia sich benehmen".
Wie wahr. Leider. Ich stehe mit Kollege Foltz, Urgestein der Deutschen Alpencrosser, Fahrtechnik Lehrer der Mountainbike Academy an einer S3-Haarnadelkurve am Weg Nr. 6, um ein paar nette Herbstshots mit nach Hause zu nehmen.



Nicht nur an dieser Passage sollte man in Latsch sein Tempo anpassen und auf Wanderer achten...
Da bebt die Erde, und von oben kommt eine Gruppe mit ca. 12 Bikern, Downhiller, Freerider und Enduro Fahrer mit Mach 3 dahergebrettert. Gestresste Gesichter hinter dem Lenker. Abstände zwischen den Fahrern ca. 3-4 m. An diesem Weg, an dieser Stelle komplett sinnlos und gefährlich. Wir können die ersten Fahrer gerade noch mit Rufen und Handzeichen einbremsen und ducken uns an die Mauer, bevor gröberer Unfug passiert. Man stelle sich vor: Links Mauer, 1 m Weg, Rechts Kante, dahinter 2-3 m Fallinie, bei Sturz Aufschlag auf Weg. Wer hier abgeht tut sich richtig weh.
Blockierende Reifen, ärgerliche Gesichter der Fahrer. Wer sind wir, dass wir sie hier einbremsen? Dabei wären die Fahrer in der Serpentine nacheinander eindetoniert, quasi eine Supernova aus sich komplett überschätzenden, das Terrain völlig unterschätzenden Komikern, möglicherweise einem mittelschweren Sturz gerade noch einmal entronnen. Ganz zu schweigen davon, wäre gerade ein Wanderer hochgestiegen. Bremsweg zu lang, schwerer Unfall durch Kollision vorprogrammiert.
Aber was dann folgt erstaunt Philipp und mich gleichermassen: Nur zwei der 12 Fahrer sind in der Lage die Serpentine zu fahren, der Rest trägt sein Rad durch - aber natürlich volles Karacho zuerst drauf zu fahren, versteht sich. Hallo?? Ob manchen Bikern nichts zu peinlich ist?
Der Staub legt sich, und wir fotografieren weiter. Nach dem nächsten Seilbahntransport wiederholt sich das Schauspiel, diesmal ist das Tempo der ersten Biker die auf uns zuschiessen noch rasanter, und der zweite kracht dem ersten fast noch in der Serpentine ins Bike - das der wieder durch die Kurve trägt. Philipp kann nur noch den Kopf schütteln. "Dir wird bei deinen Fahrtechnik-Seminaren die Arbeit die nächsten 10 Jahre sicher nicht ausgehen", kann ich nur trocken feststellen.
Wir bewegen uns eine Kehre weiter, nur um zu beobachten, wie eine Gruppe Biker die ersten beiden Serpentinen komplett auslässt. Um auf der Wiese, die ein Vinschgauer Bauer gerade eben mühsam frisch gedüngt hat, mit gezogener Hinterbremse Bremsspuren in den Steilhang zu furchen. So langsam aber sicher macht sich bei uns leichtes Entsetzen und Frustration breit. Schaut so der typische Festivalbesucher aus? Wir hoffen es nicht. Falls ja, gute Nacht.
Nach dem Fotoshooting mache ich noch vor der Heimfahrt geschwind selber für mich einen Lauf am Weg Nr. 6, zum chillen und entspannen. Diesen und andere Wege in Latsch sind wir lange vor dem Festival seit Jahren im Herbst, Winter, Frühjahr gefahren, bei Trockenheit, bei Schnee, bei Eis - und hatten NIE ein Problem mit Wanderern oder Bauern (allerdings hatten wir die Wege auf Vertriders.com aus gutem Grund auch nie publiziert).
Immer hatten wir Zeit für ein Gespräch mit einem Einheimischen, Wanderer, oder für einen Kaffe und Kuchen bei der Jausenstation Ratschill. Damit die Leute, deren Alltag auf den Höfen hart genug ist, von unserer Tourenfahrerei mit Seilbahn auch noch etwas haben. Denn die Bauern sorgen für diese einzigartige Kulturlandschaft, die wir so gerne mit dem Bike geniessen. Ihnen gebührt unser voller Respekt, und dementsprechend umsichtig bewegten wir uns auf den Trails fort - denn wir sind auf ihnen zu Gast, sie "gehören" uns nicht.
Da ereilt mich auf halber Höhe ein Platten an einer der vielen Felsnasen. In der schönen Nachmittagssonne flicke ich den Schlauch, und ein sportliches Wandererehepaar bleibt auf ein Plauscherl stehen. Ja, sie gehen in der Woche gerne 2-3 mal Abends nach der Arbeit unter der Seilbahn hoch, um dann Knieschonend wieder abzufahren. Auf meine Frage wie das Testival gefällt, sind sie der Meinung dass die Region natürlich davon profitiere. Aber während der drei Tage könne man Wandern oder spazierengehen in der Umgebung ja leider eigentlich eher vergessen, zu gefährlich seien viele Biker am Weg. Er wäre mit seiner Frau an einer unübersichtlichen Stelle weiter unten schon mal fast über den Haufen gefahren worden.
Naja, nicht alle Biker sind so, versuche ich zu entgegnen, die meisten wüssten schon wie tun. Und wie die Faust aufs Auge hört man Kettengeklapper nahen, und wieder rast ein Trupp Biker (Downhiller, Endurofahrer) vorbei, ohne die Geschwindigkeit merklich zu drosseln. Gehetzte Gestalten im Festivalstress auf einem Weg, der KEINE permanent abgesperrte Downhillstrecke, sondern ein Steig ist, den viele Locals aus Latsch und den umliegenden Gemeinden das ganze Jahr über zur Erholung als Wanderweg nutzen.
Ich blicke die beiden Wanderer hilflos entschuldigend an. In diesem Moment ist einfach nur Fremdschämen angesagt - und ich - selbst leidenschaftlicher Downhiller, Freerider und Endurobiker seit bald 20 Jahren, bin zerknirscht. Wortlos ziehen die beiden Wanderer weiter den Berg hoch, und ich kann nur hoffen, dass sie keiner über den Haufen fährt. Denn angepasstes Tempo (Fahren auf Sicht) scheint heute nicht angesagt zu sein.
Der Himmel ist immer noch blau, aber meine Stimmung nun etwas verhagelt. Wenn wir alle - egal ob Downhiller, Endurofahrer, Tourenfahrer oder was auch immer - nicht bereit sind Verantwortung am Trail zu übernehmen, unser Hirn einzuschalten und vorausschauend zu fahren, dann liebe Freunde ist es nur gut so, dass die Seilbahn in St. Martin auch weiterhin für Biker gesperrt bleibt.
Das haben wir uns selbst eingebrockt.
Viele Grüsse
Christoph Malin
PS: Dem veranstaltenden Mountain BIKE Magazin dürfte es möglicherweise egal sein, was für einen nachhaltigen Schaden ein Teil seiner Besucher für das Image unseres Sports bewirkt. Beim Festival wird neben Touren-, und Allmountain über Enduro- und Freeride Bikes die ganze Bandbreite an Testmaterial für die Besucher bereitgestellt. Und es reicht schon ein aktuelles Long Travel Enduro um oben am Sonnenberg richtig Gas zu geben und sich selbst dabei zu überschätzen. Dazu braucht es keinen Downhiller mit Rüstung. Einheimischen wie den beiden Wanderern oder so manchem Bauern wird bei Tempobolzern die Galle hochkommen. Und das völlig berechtigt.
Kollateralschäden werden für den kurzfristigen Profit in Kauf genommen. Aber auch die vielen Stimmen im Tal oder der Region, die für unseren Sport sind - man denke an das engagierte Team um Martin Gruber - werden es dadurch nicht leichter haben. Vom Festival werden wir jedenfalls im Magazin nur wieder schöne Bilder sehen und lustige Texte lesen, wie toll es war.
Freunde, wie wäre es mal mit ein paar Artikeln über Trailkultur, wie man sich auf Trails richtig benimmt, wie man Trails schonend fährt, wie man vorausschauend fährt? Dinge die eigentlich selbstverständlich sein sollten? Etwas was ich mir aber auch bei Freeride- und DH-Magazinen schon lange wünschen würde. Aber man darf ja die Hoffnung nie aufgeben.
Aber ich bin ja selbst schuld... War ich doch so blauäugig nach der wunderbaren Trailtrophy in Latsch zum Festival noch mit meinem 301 Enduro ein wenig Trailkultur geniessen zu wollen... Gemütlich Trailsurfen, und ab und zu ein Schwätzchen unter Gleichgesinnten am Trail. Fehlanzeige. Wie wahr klangen nun die Worte eines Freundes im Vorfeld: "Pah, beim Mountainbike Festival brauchsch da unten net biken gehen, kannsch s' Radl gleich daheim lassen. Die meischten Trails sind überfüllt, und leider viele Koffer am Weg die net wissen wia sich benehmen".
Wie wahr. Leider. Ich stehe mit Kollege Foltz, Urgestein der Deutschen Alpencrosser, Fahrtechnik Lehrer der Mountainbike Academy an einer S3-Haarnadelkurve am Weg Nr. 6, um ein paar nette Herbstshots mit nach Hause zu nehmen.



Nicht nur an dieser Passage sollte man in Latsch sein Tempo anpassen und auf Wanderer achten...
Da bebt die Erde, und von oben kommt eine Gruppe mit ca. 12 Bikern, Downhiller, Freerider und Enduro Fahrer mit Mach 3 dahergebrettert. Gestresste Gesichter hinter dem Lenker. Abstände zwischen den Fahrern ca. 3-4 m. An diesem Weg, an dieser Stelle komplett sinnlos und gefährlich. Wir können die ersten Fahrer gerade noch mit Rufen und Handzeichen einbremsen und ducken uns an die Mauer, bevor gröberer Unfug passiert. Man stelle sich vor: Links Mauer, 1 m Weg, Rechts Kante, dahinter 2-3 m Fallinie, bei Sturz Aufschlag auf Weg. Wer hier abgeht tut sich richtig weh.
Blockierende Reifen, ärgerliche Gesichter der Fahrer. Wer sind wir, dass wir sie hier einbremsen? Dabei wären die Fahrer in der Serpentine nacheinander eindetoniert, quasi eine Supernova aus sich komplett überschätzenden, das Terrain völlig unterschätzenden Komikern, möglicherweise einem mittelschweren Sturz gerade noch einmal entronnen. Ganz zu schweigen davon, wäre gerade ein Wanderer hochgestiegen. Bremsweg zu lang, schwerer Unfall durch Kollision vorprogrammiert.
Aber was dann folgt erstaunt Philipp und mich gleichermassen: Nur zwei der 12 Fahrer sind in der Lage die Serpentine zu fahren, der Rest trägt sein Rad durch - aber natürlich volles Karacho zuerst drauf zu fahren, versteht sich. Hallo?? Ob manchen Bikern nichts zu peinlich ist?
Der Staub legt sich, und wir fotografieren weiter. Nach dem nächsten Seilbahntransport wiederholt sich das Schauspiel, diesmal ist das Tempo der ersten Biker die auf uns zuschiessen noch rasanter, und der zweite kracht dem ersten fast noch in der Serpentine ins Bike - das der wieder durch die Kurve trägt. Philipp kann nur noch den Kopf schütteln. "Dir wird bei deinen Fahrtechnik-Seminaren die Arbeit die nächsten 10 Jahre sicher nicht ausgehen", kann ich nur trocken feststellen.
Wir bewegen uns eine Kehre weiter, nur um zu beobachten, wie eine Gruppe Biker die ersten beiden Serpentinen komplett auslässt. Um auf der Wiese, die ein Vinschgauer Bauer gerade eben mühsam frisch gedüngt hat, mit gezogener Hinterbremse Bremsspuren in den Steilhang zu furchen. So langsam aber sicher macht sich bei uns leichtes Entsetzen und Frustration breit. Schaut so der typische Festivalbesucher aus? Wir hoffen es nicht. Falls ja, gute Nacht.
Nach dem Fotoshooting mache ich noch vor der Heimfahrt geschwind selber für mich einen Lauf am Weg Nr. 6, zum chillen und entspannen. Diesen und andere Wege in Latsch sind wir lange vor dem Festival seit Jahren im Herbst, Winter, Frühjahr gefahren, bei Trockenheit, bei Schnee, bei Eis - und hatten NIE ein Problem mit Wanderern oder Bauern (allerdings hatten wir die Wege auf Vertriders.com aus gutem Grund auch nie publiziert).
Immer hatten wir Zeit für ein Gespräch mit einem Einheimischen, Wanderer, oder für einen Kaffe und Kuchen bei der Jausenstation Ratschill. Damit die Leute, deren Alltag auf den Höfen hart genug ist, von unserer Tourenfahrerei mit Seilbahn auch noch etwas haben. Denn die Bauern sorgen für diese einzigartige Kulturlandschaft, die wir so gerne mit dem Bike geniessen. Ihnen gebührt unser voller Respekt, und dementsprechend umsichtig bewegten wir uns auf den Trails fort - denn wir sind auf ihnen zu Gast, sie "gehören" uns nicht.
Da ereilt mich auf halber Höhe ein Platten an einer der vielen Felsnasen. In der schönen Nachmittagssonne flicke ich den Schlauch, und ein sportliches Wandererehepaar bleibt auf ein Plauscherl stehen. Ja, sie gehen in der Woche gerne 2-3 mal Abends nach der Arbeit unter der Seilbahn hoch, um dann Knieschonend wieder abzufahren. Auf meine Frage wie das Testival gefällt, sind sie der Meinung dass die Region natürlich davon profitiere. Aber während der drei Tage könne man Wandern oder spazierengehen in der Umgebung ja leider eigentlich eher vergessen, zu gefährlich seien viele Biker am Weg. Er wäre mit seiner Frau an einer unübersichtlichen Stelle weiter unten schon mal fast über den Haufen gefahren worden.
Naja, nicht alle Biker sind so, versuche ich zu entgegnen, die meisten wüssten schon wie tun. Und wie die Faust aufs Auge hört man Kettengeklapper nahen, und wieder rast ein Trupp Biker (Downhiller, Endurofahrer) vorbei, ohne die Geschwindigkeit merklich zu drosseln. Gehetzte Gestalten im Festivalstress auf einem Weg, der KEINE permanent abgesperrte Downhillstrecke, sondern ein Steig ist, den viele Locals aus Latsch und den umliegenden Gemeinden das ganze Jahr über zur Erholung als Wanderweg nutzen.
Ich blicke die beiden Wanderer hilflos entschuldigend an. In diesem Moment ist einfach nur Fremdschämen angesagt - und ich - selbst leidenschaftlicher Downhiller, Freerider und Endurobiker seit bald 20 Jahren, bin zerknirscht. Wortlos ziehen die beiden Wanderer weiter den Berg hoch, und ich kann nur hoffen, dass sie keiner über den Haufen fährt. Denn angepasstes Tempo (Fahren auf Sicht) scheint heute nicht angesagt zu sein.
Der Himmel ist immer noch blau, aber meine Stimmung nun etwas verhagelt. Wenn wir alle - egal ob Downhiller, Endurofahrer, Tourenfahrer oder was auch immer - nicht bereit sind Verantwortung am Trail zu übernehmen, unser Hirn einzuschalten und vorausschauend zu fahren, dann liebe Freunde ist es nur gut so, dass die Seilbahn in St. Martin auch weiterhin für Biker gesperrt bleibt.
Das haben wir uns selbst eingebrockt.
Viele Grüsse
Christoph Malin
PS: Dem veranstaltenden Mountain BIKE Magazin dürfte es möglicherweise egal sein, was für einen nachhaltigen Schaden ein Teil seiner Besucher für das Image unseres Sports bewirkt. Beim Festival wird neben Touren-, und Allmountain über Enduro- und Freeride Bikes die ganze Bandbreite an Testmaterial für die Besucher bereitgestellt. Und es reicht schon ein aktuelles Long Travel Enduro um oben am Sonnenberg richtig Gas zu geben und sich selbst dabei zu überschätzen. Dazu braucht es keinen Downhiller mit Rüstung. Einheimischen wie den beiden Wanderern oder so manchem Bauern wird bei Tempobolzern die Galle hochkommen. Und das völlig berechtigt.
Kollateralschäden werden für den kurzfristigen Profit in Kauf genommen. Aber auch die vielen Stimmen im Tal oder der Region, die für unseren Sport sind - man denke an das engagierte Team um Martin Gruber - werden es dadurch nicht leichter haben. Vom Festival werden wir jedenfalls im Magazin nur wieder schöne Bilder sehen und lustige Texte lesen, wie toll es war.
Freunde, wie wäre es mal mit ein paar Artikeln über Trailkultur, wie man sich auf Trails richtig benimmt, wie man Trails schonend fährt, wie man vorausschauend fährt? Dinge die eigentlich selbstverständlich sein sollten? Etwas was ich mir aber auch bei Freeride- und DH-Magazinen schon lange wünschen würde. Aber man darf ja die Hoffnung nie aufgeben.
Snowride...
Sat, Oct 16 2010 12:02
| News
Nach dem üblichen Festivalirrsinn dieses Wochenende in Latsch im Vinschgau (separater Bericht hier) tat es gut, heute einmal in Ruhe alleine auf Tour zu gehen. Ohne Gefahr zu Laufen auf den Vinschgauer Trails von irgendwelchen #&%$! beinahe über den Haufen gefahren zu werden. Aber egal.
Deshalb: Tour. Alleine. In den Tiroler Bergen. Meine VauDe Wetterklamotten am Körper, im Rucksack weiteres warmes Material zum wechseln, die Lupine für den unteren Teil der Abfahrt ebenfalls dabei.




Eine Tour ohne Stress, Hektik und mit relaxtem Zeitplan. Nur der Berg, das Bike und ich. Leises Knirschen des Schnees unter den Sohlen beim Hochsteigen, Schneeflocken im Gesicht - so soll es sein. Das Ziel: ein bewährtes, etwas über 2100 m hohes, wunderschön zerklüftetes Minigebirge im Stubaital mit drei möglichen, schon viele Male gemachten Abfahrten in alle Himmelsrichtungen...
Für den Fall dass oben Wind aufkommen und es von den Temperaturen und der Sicht her unangenehm würde, war also ein Plan B = rasche Abfahrt (in drei Varianten je nach Wind, Lust und Laune) vorhanden. Oben angekommen war es zuerst gar nicht so kalt, aber der Schneefall nahm dann doch noch zu, und mit ihm der Wind auch. Temperaturrückgang. Brr.




Also Abfahrt am Aufstieg, der zwar nicht einfachsten, aber kürzesten Route - die zudem beim hochgehen besichtigt wurde. Also keine Überraschungen. Beide Schwalbe Reifen griffen dann erfreulich hart bis auf den Kalkstein durch, knifflig waren nur unter dem Schnee schon versteckte Wurzeln im Latschengürtel - ansonsten wie immer auf frischen Schnee FAHRSPASS pur. Es gibt wirklich nichts schöneres als einen leicht angezuckerten Trail zu fahren...
Weiter unten hiess es dann Lampe an und ab zum Trialn im Wald, auf einer Rüttelstrecke wo ich die letzten 10 Jahre wohl auch jede Wurzel einzeln kennen-, aber bei Nässe auch fürchten gelernt habe.
1700 HM später dann eingesaut aber glücklich und zufrieden am Parkplatz. Es schüttet nun Vollgas und ist Stockdunkel. Und soll ich euch was sagen? DAS sind die Touren an die man sich das ganze Jahr erinnert.
Mal sehen ob das Wetter nächste Woche wieder besser wird, wäre schön. Denn das wird hoffentlich noch nicht die letzte Tour über 2000 gewesen sein.




Eine gute Zeit wünscht
Christoph Malin
Deshalb: Tour. Alleine. In den Tiroler Bergen. Meine VauDe Wetterklamotten am Körper, im Rucksack weiteres warmes Material zum wechseln, die Lupine für den unteren Teil der Abfahrt ebenfalls dabei.




Eine Tour ohne Stress, Hektik und mit relaxtem Zeitplan. Nur der Berg, das Bike und ich. Leises Knirschen des Schnees unter den Sohlen beim Hochsteigen, Schneeflocken im Gesicht - so soll es sein. Das Ziel: ein bewährtes, etwas über 2100 m hohes, wunderschön zerklüftetes Minigebirge im Stubaital mit drei möglichen, schon viele Male gemachten Abfahrten in alle Himmelsrichtungen...
Für den Fall dass oben Wind aufkommen und es von den Temperaturen und der Sicht her unangenehm würde, war also ein Plan B = rasche Abfahrt (in drei Varianten je nach Wind, Lust und Laune) vorhanden. Oben angekommen war es zuerst gar nicht so kalt, aber der Schneefall nahm dann doch noch zu, und mit ihm der Wind auch. Temperaturrückgang. Brr.




Also Abfahrt am Aufstieg, der zwar nicht einfachsten, aber kürzesten Route - die zudem beim hochgehen besichtigt wurde. Also keine Überraschungen. Beide Schwalbe Reifen griffen dann erfreulich hart bis auf den Kalkstein durch, knifflig waren nur unter dem Schnee schon versteckte Wurzeln im Latschengürtel - ansonsten wie immer auf frischen Schnee FAHRSPASS pur. Es gibt wirklich nichts schöneres als einen leicht angezuckerten Trail zu fahren...
Weiter unten hiess es dann Lampe an und ab zum Trialn im Wald, auf einer Rüttelstrecke wo ich die letzten 10 Jahre wohl auch jede Wurzel einzeln kennen-, aber bei Nässe auch fürchten gelernt habe.
1700 HM später dann eingesaut aber glücklich und zufrieden am Parkplatz. Es schüttet nun Vollgas und ist Stockdunkel. Und soll ich euch was sagen? DAS sind die Touren an die man sich das ganze Jahr erinnert.
Mal sehen ob das Wetter nächste Woche wieder besser wird, wäre schön. Denn das wird hoffentlich noch nicht die letzte Tour über 2000 gewesen sein.




Eine gute Zeit wünscht
Christoph Malin
9 INCHES OF DIRT: Der Nordketten Downhill 2010 ist Geschichte, so auch die OEM 2010!
Sun, Sep 19 2010 01:46
| News
Ein lustiges und sehr abwechslungsreiches Rennwochenende liegt hinter uns. Die Österreichischen Meisterschaften an der Innsbrucker Nordkette!!!!
Von strömendem Regen, knöcheltiefem Schlamm bis Sonnenschein und aufgetrockneter Strecke zum Schluss hin war alles dabei, und das Wetter wirklich eine Zitterpartie.
Besonders erfreulich: die vielen, vielen wirklich begeisterten Zuschauer, die beispielsweise beim Roadgap schon beinahe ein Volksfest feierten!!! Leute, das ist einfach nur der Hammer!!!!!!!!!!
Enorm auch die Leistungen der Teilnehmer: vom Junior bis zum Senior zeigten alle eine Top Leistung auf der noch am Finaltag bis in den Nachmittag wahrlich nicht einfachen Strecke.
Was mich besonders freut: Die Downhiller im Liteville Vertrider Team zeigten sehr gute Platzierungen: Picco, 3. Funclass Herren trotz einer Brezn, Benni, 3. Elite Herren (trotz stark beschädigter Schulter nach schwerem Trainingssturz), Gerhard, 7. Elite Herren. Beide Fahrer matchten sich mit Grössen wie Pekoll, Tetzlaff, Haas, Jahnel, Zehentner, Engel, das sollte nicht unerwähnt bleiben - die Leistungsdichte war ENORM. Christof wurde auf Halbgas mit in diesem Monat zweimal ausgekugelter Schulter trotzdem 5. bei den Masters. Meine Gratulation!
Fantastisch auch die Perofrmance der "Locals": unser "German Wings" Gordon Nogalla, 1. Masters (super!!!), wunderbar auch der 2. in der Masters, Freeride Urgestein Willi Hofer, der sich nun nach seiner 23. Fahrten Wahnsinnsaktion am NKST nun auch noch Österreichischer Meister in der Masters Klasse nennen darf (und das übrigens auf einem 6 Jahre alten Scott Nitrous Freerider). Da stellt sich die Frage, was passiert wenn wir den Willi nächstes Jahr auf eine aktuelle DH Waffe setzen!
Ganz fein auch die Fahrt von "Opa" Helli Plunser, 12., Funclass, der diese Platzierung sogar trotz Sturz mit Schuhverlust (!) kurz vor dem Ziel erreichte. Weitere Urgesteine: Christoph Grill, 9. Masters, Frank Ludin 26., und Heimo Friesenbichler, 36 jeweils Funclass. Schade die Verletzungsbedingten Ausfälle im Training von Knotsch und Heinz, aber Gottseidank ist nicht mehr passiert.
Ein cooles Match lieferte sich Roli mit seinem Buam Florian, das der Sohnemann knapp gewann - eine starke Leistung des Filius gegen einen grossen Routinier, der mit der ungewohnt plushen und langen Trek DH Sänfte etwas zu kämpfen hatte.
Spannung war natürlich auch bei den Damen garantiert: die schnelle Hanna, zeigte mit ihrem 1. Platz in der Funclass, dass sie logischerweise auch mit schwierigen Streckenverhältnissen super klarkommt - da müssen sich ein paar Herren langsam warm anziehen, wenn die Hanna weiter so angast. Ebenfalls sehr schnell Julia Forstner, 2., Flowsister Lisa mit 3. Platz... und unsere liebe Birgit aus Wien nahm die Herausforderung sportlich und zeigte dem Schlammtango mit einem 4. Platz die Stollen.
Übrigens eine grandiose Abfahrt vom Fleck weg legte Max Schumann hin, ohne viel Training ein 2. Platz in der Funclass - und dabei hat Max erstmals vor einem Monat an der Nordkette ein paar Tiefenmeter absolviert. Ich glaube der Maxl wird nächstes Jahr für Spannung sorgen.
Last but not least fantastische Zeiten bei den Profis: Ganz toll Petra Bernhard, aber auch Helene Fruhwirt, und Elke Rabeder trotz massiver Brezn in der Radstudio Kurve. Ganz zu schweigen von Markus Pekoll, 1. (Weltcup Gesamt 16.er), Elite, Boris Tetzlaff, wirklich sehr knapp geschlagen, Mario Sieder und alle Elite Fahrer!
Grosses Kino natürlich wie immer die geniale Trialshow vom Anti-Gravitationskünstler Tom Öhler!
Jo und meiner einer.... Na, ich freu mich dass ich meine kleine Tochter Elena nebst Sabine im Ziel heil und unbeschadet begrüssen konnte. Nach Jahren beim NKST DH immer hinter der Linse endlich mal selbst am Gas!
Jetzt freu ich mich noch auf ein paar schöne Herbstfahrten am Singletrail mit allen Buddies. Geniesst die Zeit, die weisse Pracht kommt schneller als man denkt.
Cheers
Christoph
PS: Feine ÖM Pix vom FeLix hier...
PS2: Besonders herzlicher Dank geht an den Veranstalter Trailsolutions, hier haben Picco, Benni, Gerhard, Doris, Georg, Sabine, Annika, Felix uvm. von früh bis spät im Hintergrund dafür gesorgt, dass die ÖM ein HIT wurde. Dank auch an Bernd für die fachkundige Spitzenmoderation und Reini und Stefan für den feinen Sound. Geschmackvolle Beats anstatt des bei derartigen Veranstaltungen sonst üblichen Kommerzschas. Und wenn wir schon bei feinen Beats sind: Lorenz und sein Team von der Wolke 7 haben wirklich wieder eine feine Party für uns alle geschmissen. Herzlichen Dank auch dafür!
EIN RIESENDANK vor allem auch an IGOR THE GREAT, Worldbest Dude, Worldbest Partyman, und dabei immer bester Servicetechniker der Welt. Lieber Igor, was wäre Innsbrucks DH Szene ohne DICH und Deine unendliche Geduld mit uns Freaks???????
Von strömendem Regen, knöcheltiefem Schlamm bis Sonnenschein und aufgetrockneter Strecke zum Schluss hin war alles dabei, und das Wetter wirklich eine Zitterpartie.
Besonders erfreulich: die vielen, vielen wirklich begeisterten Zuschauer, die beispielsweise beim Roadgap schon beinahe ein Volksfest feierten!!! Leute, das ist einfach nur der Hammer!!!!!!!!!!
Enorm auch die Leistungen der Teilnehmer: vom Junior bis zum Senior zeigten alle eine Top Leistung auf der noch am Finaltag bis in den Nachmittag wahrlich nicht einfachen Strecke.
Was mich besonders freut: Die Downhiller im Liteville Vertrider Team zeigten sehr gute Platzierungen: Picco, 3. Funclass Herren trotz einer Brezn, Benni, 3. Elite Herren (trotz stark beschädigter Schulter nach schwerem Trainingssturz), Gerhard, 7. Elite Herren. Beide Fahrer matchten sich mit Grössen wie Pekoll, Tetzlaff, Haas, Jahnel, Zehentner, Engel, das sollte nicht unerwähnt bleiben - die Leistungsdichte war ENORM. Christof wurde auf Halbgas mit in diesem Monat zweimal ausgekugelter Schulter trotzdem 5. bei den Masters. Meine Gratulation!
Fantastisch auch die Perofrmance der "Locals": unser "German Wings" Gordon Nogalla, 1. Masters (super!!!), wunderbar auch der 2. in der Masters, Freeride Urgestein Willi Hofer, der sich nun nach seiner 23. Fahrten Wahnsinnsaktion am NKST nun auch noch Österreichischer Meister in der Masters Klasse nennen darf (und das übrigens auf einem 6 Jahre alten Scott Nitrous Freerider). Da stellt sich die Frage, was passiert wenn wir den Willi nächstes Jahr auf eine aktuelle DH Waffe setzen!
Ganz fein auch die Fahrt von "Opa" Helli Plunser, 12., Funclass, der diese Platzierung sogar trotz Sturz mit Schuhverlust (!) kurz vor dem Ziel erreichte. Weitere Urgesteine: Christoph Grill, 9. Masters, Frank Ludin 26., und Heimo Friesenbichler, 36 jeweils Funclass. Schade die Verletzungsbedingten Ausfälle im Training von Knotsch und Heinz, aber Gottseidank ist nicht mehr passiert.
Ein cooles Match lieferte sich Roli mit seinem Buam Florian, das der Sohnemann knapp gewann - eine starke Leistung des Filius gegen einen grossen Routinier, der mit der ungewohnt plushen und langen Trek DH Sänfte etwas zu kämpfen hatte.
Spannung war natürlich auch bei den Damen garantiert: die schnelle Hanna, zeigte mit ihrem 1. Platz in der Funclass, dass sie logischerweise auch mit schwierigen Streckenverhältnissen super klarkommt - da müssen sich ein paar Herren langsam warm anziehen, wenn die Hanna weiter so angast. Ebenfalls sehr schnell Julia Forstner, 2., Flowsister Lisa mit 3. Platz... und unsere liebe Birgit aus Wien nahm die Herausforderung sportlich und zeigte dem Schlammtango mit einem 4. Platz die Stollen.
Übrigens eine grandiose Abfahrt vom Fleck weg legte Max Schumann hin, ohne viel Training ein 2. Platz in der Funclass - und dabei hat Max erstmals vor einem Monat an der Nordkette ein paar Tiefenmeter absolviert. Ich glaube der Maxl wird nächstes Jahr für Spannung sorgen.
Last but not least fantastische Zeiten bei den Profis: Ganz toll Petra Bernhard, aber auch Helene Fruhwirt, und Elke Rabeder trotz massiver Brezn in der Radstudio Kurve. Ganz zu schweigen von Markus Pekoll, 1. (Weltcup Gesamt 16.er), Elite, Boris Tetzlaff, wirklich sehr knapp geschlagen, Mario Sieder und alle Elite Fahrer!
Grosses Kino natürlich wie immer die geniale Trialshow vom Anti-Gravitationskünstler Tom Öhler!
Jo und meiner einer.... Na, ich freu mich dass ich meine kleine Tochter Elena nebst Sabine im Ziel heil und unbeschadet begrüssen konnte. Nach Jahren beim NKST DH immer hinter der Linse endlich mal selbst am Gas!
Jetzt freu ich mich noch auf ein paar schöne Herbstfahrten am Singletrail mit allen Buddies. Geniesst die Zeit, die weisse Pracht kommt schneller als man denkt.
Cheers
Christoph
PS: Feine ÖM Pix vom FeLix hier...
PS2: Besonders herzlicher Dank geht an den Veranstalter Trailsolutions, hier haben Picco, Benni, Gerhard, Doris, Georg, Sabine, Annika, Felix uvm. von früh bis spät im Hintergrund dafür gesorgt, dass die ÖM ein HIT wurde. Dank auch an Bernd für die fachkundige Spitzenmoderation und Reini und Stefan für den feinen Sound. Geschmackvolle Beats anstatt des bei derartigen Veranstaltungen sonst üblichen Kommerzschas. Und wenn wir schon bei feinen Beats sind: Lorenz und sein Team von der Wolke 7 haben wirklich wieder eine feine Party für uns alle geschmissen. Herzlichen Dank auch dafür!
EIN RIESENDANK vor allem auch an IGOR THE GREAT, Worldbest Dude, Worldbest Partyman, und dabei immer bester Servicetechniker der Welt. Lieber Igor, was wäre Innsbrucks DH Szene ohne DICH und Deine unendliche Geduld mit uns Freaks???????
Coming up: spark 7 Nordkette Downhill 2010 presented by 3 - Oesterreichische DH Meisterschaften
Fri, Aug 27 2010 11:04
| News
Austrian Masters von 17. bis 19. September in Innsbruck / Tirol
Der mittlerweile legendäre Nordkette Downhill geht bereits in seine vierte Runde. Dieses Jahr wird zum ersten Mal der österreichische Meister im Mountainbike-Downhill in Innsbruck / Tirol gekürt. Auf die Zuschauer wartet wieder Action pur auf der Nordkette.
Wir freuen uns schon aufs Rennen!!!!! Alle Infos hier!
Der mittlerweile legendäre Nordkette Downhill geht bereits in seine vierte Runde. Dieses Jahr wird zum ersten Mal der österreichische Meister im Mountainbike-Downhill in Innsbruck / Tirol gekürt. Auf die Zuschauer wartet wieder Action pur auf der Nordkette.
Wir freuen uns schon aufs Rennen!!!!! Alle Infos hier!
Nordkette Singletrail Jugenddownhill, heute 28.7.10
Fri, Aug 27 2010 10:50
| News
Wir drücken heute den Youngsters am Nordpark ganz besonders die Daumen: Sie haben heute den ersten Nordketten Singletrail Jugenddownhill vor sich, und die Bedingungen sind wahrlich alles anderes als einfach.
Auf einer speziell angelegten Rennstrecke im unteren Bereich des legendären Nordkette Singletrail kann der Downhill-Nachwuchs zwischen 12 und 15 Jahren zeigen, was in ihm steckt. Die Strecke ist gespickt mit kniffeligen Wurzelpassagen und flowigen Anliegern und bietet den jungen Teilnehmern ein richtiges Rennerlebnis. Auf die stolzen Sieger warten coole Sachpreise, die von Herrn Vizebürgermeister Christoph Kaufmann persönlich überreicht werden.
Programm:
8.30 bis 11.30 Uhr: Training
12.30 Uhr: Rennen
15.00 Uhr: Siegerehrung/Hungerburg
Anschließend Pasta-Party/Biker-Homebase Restaurant „Wolke 7“
Viel Glück!!!!!

Auf einer speziell angelegten Rennstrecke im unteren Bereich des legendären Nordkette Singletrail kann der Downhill-Nachwuchs zwischen 12 und 15 Jahren zeigen, was in ihm steckt. Die Strecke ist gespickt mit kniffeligen Wurzelpassagen und flowigen Anliegern und bietet den jungen Teilnehmern ein richtiges Rennerlebnis. Auf die stolzen Sieger warten coole Sachpreise, die von Herrn Vizebürgermeister Christoph Kaufmann persönlich überreicht werden.
Programm:
8.30 bis 11.30 Uhr: Training
12.30 Uhr: Rennen
15.00 Uhr: Siegerehrung/Hungerburg
Anschließend Pasta-Party/Biker-Homebase Restaurant „Wolke 7“
Viel Glück!!!!!

"Training Day" - Willi Hofer faehrt unglaublichen DH Rekord am NKST - 23 Abfahrten, 23173 HM, 100 km
Fri, Aug 27 2010 10:45
| News
TRAINING DAY“: WILLI HOFER fährt unglaublichen 12h Downhill-Rekord am Nordkette Singletrail: 23 Abfahrten mit 23713 HM, rd. 100 km Abfahrtsdistanz, durchschn. Fahrzeit 12:30 Minuten je 1031 Höhenmeter / 4,25 km. Wir gratulieren!!!! Hier ist sein Erfahrungsbericht.




Innsbruck City Guide in der "bike"
Fri, Aug 27 2010 10:41
| News
Grosser Innsbruck Artikel in der "bike"! Die aktive Mountainbike Szene Innsbrucks schlägt nun auch ausserhalb Tirols Wellen. Das grösste Europäische Mountainbike Magazin "bike" reagiert in der Ausgabe 9.2010 mit einem Portrait der Szene und grossem City Guide. Worüber sogar die TT berichtet.
In der Szene wird der Artikel diskutiert, Pro und Contra halten sich die Waage - wer (bitte sachlich und konstruktiv) an der Diskussion teilnehmen will, findet hier einen Thread: http://www.forumromanum.de/member/forum/entry.user_51273.2.1110365381.ibk_trails_magazin_bike-g_a_m.html.

Eine kleine Gallery zum "Making of" gibt es hier...
In der Szene wird der Artikel diskutiert, Pro und Contra halten sich die Waage - wer (bitte sachlich und konstruktiv) an der Diskussion teilnehmen will, findet hier einen Thread: http://www.forumromanum.de/member/forum/entry.user_51273.2.1110365381.ibk_trails_magazin_bike-g_a_m.html.

Eine kleine Gallery zum "Making of" gibt es hier...
Extreme Trockenheit: Dosiert bremsen - Erosion vermeiden! How-To Video!
Alle Jahre wieder herrschen - so wie zuletzt - extrem trockene Bedingungen vor. Auf den Trails staubt es richtig.
Besonders in den nördlichen und südlichen Kalkalpen und Regionen wie zB dem Karwendel oder den Dolomiten trifft man nun vermehrt auf den Wegen auf Rollschotter, ansonsten griffige Trails sind auch im Wald auf einmal sehr rutschig.
Die Ursache: Rollschotter wirkt wie ein Kugellager unter den Reifen, und erschwert punktgenaue Bremsungen. Durch die enorme Trockenheit fehlt Feuchtigkeit als bindendes Element dass das lose Gestein zusammenhält. Dadurch steigt die Anfälligkeit eines Weges auf Bodenerosion durch Blockierbremsungen besonders stark. Gerade bei extrem trockenen Verhältnissen ist es daher wichtiger denn je, Blockierbremsungen speziell am Hinterrad so gut wie möglich zu vermeiden.
Dies wird natürlich um so schwieriger je steiler das Gelände ist, da sich die Radlastverteilung zu Ungunsten der Hinterbremse ändert. So lasten auf dem Vorderrad in starkem Gefälle schnell einmal 80% des Gewichts und auf dem Hinterrad nur noch 20% oder sogar weniger. Klarer Fall, dass hier an der Hinterbremse eine sensible Hand gefragt ist. Aber auch in weniger steilem Gelände kann die Vorderbremse prinzipiell immer mehr Bremskraft übertragen als das Hinterrad. Die Folge: Ungewollte Blockierbremsungen am Hinterrad. Und die sollte man auf Trails nach Möglichkeit vermeiden!

Gute Bremsdosierung kann man üben, doch davor steht die Sensibilisierung des Fahrers: achtet einmal auf einer Trail-Abfahrt für ein paar Minuten genau auf euer Bremsverhalten! Wie oft fahrt ihr unbewusst mit blockierter "Handbremse" auf Trails? Hhm, oft? Das muss eigentlich nicht sein. Überdenkt eure Bremstechnik.
Vor allem: Ein Reifen der rollt anstatt zu blockieren bietet mehr Traktion und Sicherheit - ihr werdet mit einem rollenden anstatt blockierten Hinterrad nicht nur schneller und leiser sondern auch sicherer unterwegs sein.
Klar, auf abgesperrten Rennstrecken ist ein kontrollierter Drift über beide Räder für Profis das Mittel zum Zweck, und auf speziellen Biketrails hilft ein blockiertes Hinterrad ab und an dabei einen Fahrfehler zu korrigieren und sich noch durch eine Kurve zu retten in die man eigentlich zu schnell gefahren ist. Aber eben nur auf abgesperrten Trails. Denn diese Strecken werden von den Betreibern gewartet und Instand gehalten, Schäden durch Bremserosion (hoffentlich) im laufenden Betrieb ausgebessert.
In 99% der Fälle sind wir jedoch auf Wanderwegen zu Gast, die die Alpenvereine, der Bund, Grundeigentümer und andere Wegehalter warten, und sollten uns entsprechend rücksichtsvoll und vorrausschauend - auch bei unserer Bremstechnik - verhalten (auch wenn uns die Bike-Magazine weltweit mit Fotos blockierter Hinterräder oftmals etwas anderes suggerieren, aber Magazine übernehmen nur selten Verantwortung für das Verhalten ihrer Leser).

Wer clever ist, bremst dosiert und schont dadurch nebenbei auch noch seinen Geldbeutel (Reifen- und Bremsbelagsverschleiss), die Trails und die Umwelt. Echte Profis werdet ihr wie weiter oben geschrieben sehr selten und wenn dann nur in Ausnahmesituationen mit blockiertem Hinterrad antreffen. Echte Profis sind schnell, smooth, leise und sicher ohne blockiertes Hinterrad unterwegs.
Last but not least bieten wir unseren Kritikern, die sich ganz besonders - und zurecht - an Bremsspuren von Bikern auf Wegen echauffieren, durch die Vermeidung von Blockierbremsungen einen Angriffspunkt weniger.
Und das ist wohl in unser aller Interesse.
In diesem Sinne wünsche ich weiterhin eine gute Saison und viele schöne Touren!
Herzliche Grüsse
Christoph Malin
PS: ein kurzes Video zum Thema "Vermeidung von Bremsspuren" auf einem extrem trockenen, steilen Trail findet ihr hier: http://vimeo.com/17319345. Entstanden im Frühjahr '09, absolviere ich hier einen rutschigen, trockenen Trail nicht mit Fokus auf Geschwindigkeit (das kann jeder) sondern auf maximale Blockierbremsungsvermeidung (sehr anspruchsvoll - wer genau schaut sieht dass es mir im Video auch nicht immer in allen Passagen zu 100% gelingt, da der Weg extrem rutschig war). Meine Motivation: Da ich diesen Weg auch in Zukunft noch fahren möchte, versuche ich Bremsspuren so gut wie möglich zu vermeiden.
Besonders in den nördlichen und südlichen Kalkalpen und Regionen wie zB dem Karwendel oder den Dolomiten trifft man nun vermehrt auf den Wegen auf Rollschotter, ansonsten griffige Trails sind auch im Wald auf einmal sehr rutschig.
Die Ursache: Rollschotter wirkt wie ein Kugellager unter den Reifen, und erschwert punktgenaue Bremsungen. Durch die enorme Trockenheit fehlt Feuchtigkeit als bindendes Element dass das lose Gestein zusammenhält. Dadurch steigt die Anfälligkeit eines Weges auf Bodenerosion durch Blockierbremsungen besonders stark. Gerade bei extrem trockenen Verhältnissen ist es daher wichtiger denn je, Blockierbremsungen speziell am Hinterrad so gut wie möglich zu vermeiden.
Dies wird natürlich um so schwieriger je steiler das Gelände ist, da sich die Radlastverteilung zu Ungunsten der Hinterbremse ändert. So lasten auf dem Vorderrad in starkem Gefälle schnell einmal 80% des Gewichts und auf dem Hinterrad nur noch 20% oder sogar weniger. Klarer Fall, dass hier an der Hinterbremse eine sensible Hand gefragt ist. Aber auch in weniger steilem Gelände kann die Vorderbremse prinzipiell immer mehr Bremskraft übertragen als das Hinterrad. Die Folge: Ungewollte Blockierbremsungen am Hinterrad. Und die sollte man auf Trails nach Möglichkeit vermeiden!

Gute Bremsdosierung kann man üben, doch davor steht die Sensibilisierung des Fahrers: achtet einmal auf einer Trail-Abfahrt für ein paar Minuten genau auf euer Bremsverhalten! Wie oft fahrt ihr unbewusst mit blockierter "Handbremse" auf Trails? Hhm, oft? Das muss eigentlich nicht sein. Überdenkt eure Bremstechnik.
Vor allem: Ein Reifen der rollt anstatt zu blockieren bietet mehr Traktion und Sicherheit - ihr werdet mit einem rollenden anstatt blockierten Hinterrad nicht nur schneller und leiser sondern auch sicherer unterwegs sein.
Klar, auf abgesperrten Rennstrecken ist ein kontrollierter Drift über beide Räder für Profis das Mittel zum Zweck, und auf speziellen Biketrails hilft ein blockiertes Hinterrad ab und an dabei einen Fahrfehler zu korrigieren und sich noch durch eine Kurve zu retten in die man eigentlich zu schnell gefahren ist. Aber eben nur auf abgesperrten Trails. Denn diese Strecken werden von den Betreibern gewartet und Instand gehalten, Schäden durch Bremserosion (hoffentlich) im laufenden Betrieb ausgebessert.
In 99% der Fälle sind wir jedoch auf Wanderwegen zu Gast, die die Alpenvereine, der Bund, Grundeigentümer und andere Wegehalter warten, und sollten uns entsprechend rücksichtsvoll und vorrausschauend - auch bei unserer Bremstechnik - verhalten (auch wenn uns die Bike-Magazine weltweit mit Fotos blockierter Hinterräder oftmals etwas anderes suggerieren, aber Magazine übernehmen nur selten Verantwortung für das Verhalten ihrer Leser).

Wer clever ist, bremst dosiert und schont dadurch nebenbei auch noch seinen Geldbeutel (Reifen- und Bremsbelagsverschleiss), die Trails und die Umwelt. Echte Profis werdet ihr wie weiter oben geschrieben sehr selten und wenn dann nur in Ausnahmesituationen mit blockiertem Hinterrad antreffen. Echte Profis sind schnell, smooth, leise und sicher ohne blockiertes Hinterrad unterwegs.
Last but not least bieten wir unseren Kritikern, die sich ganz besonders - und zurecht - an Bremsspuren von Bikern auf Wegen echauffieren, durch die Vermeidung von Blockierbremsungen einen Angriffspunkt weniger.
Und das ist wohl in unser aller Interesse.
In diesem Sinne wünsche ich weiterhin eine gute Saison und viele schöne Touren!
Herzliche Grüsse
Christoph Malin
PS: ein kurzes Video zum Thema "Vermeidung von Bremsspuren" auf einem extrem trockenen, steilen Trail findet ihr hier: http://vimeo.com/17319345. Entstanden im Frühjahr '09, absolviere ich hier einen rutschigen, trockenen Trail nicht mit Fokus auf Geschwindigkeit (das kann jeder) sondern auf maximale Blockierbremsungsvermeidung (sehr anspruchsvoll - wer genau schaut sieht dass es mir im Video auch nicht immer in allen Passagen zu 100% gelingt, da der Weg extrem rutschig war). Meine Motivation: Da ich diesen Weg auch in Zukunft noch fahren möchte, versuche ich Bremsspuren so gut wie möglich zu vermeiden.
Old School Nightriding - Innsbrucker Nordketten Singletrail
Jeden Freitag gibt's ja "Extended Play" auf der Nordkette. D.h. von 08:30 bis 20:00 kann man - wer es denn will - den Nordketten Singletrail rocken bis der Arzt kommt (macht rein rechnerisch ca. 25 Fahrten an einem Tag, aber das ist eine andere Geschichte :).


Nach einem feinen Tag mit Frau und Kind also flugs noch die Lupine Betty und Tesla an Helm und Lenker montiert, und gschwind auf einen letzten Run um 20:00 Uhr in die Bahn gequetscht. Unter den strengen Blicken elegant gekleideter Abendrobetten. Streng zurückblickend: Man with a Mission.
Oben erstmal Chillphase bis die Lichter der Stadt aufgehen... Und siehe da: Nach dem Drop-in am Starthangl kommt doch tatsächlich gleich mal wieder so richtig Old School Nightride Feeling auf. Alle Sinne sind SOFORT auf old Dusty im Scheinwerferkegel voraus fokussiert. Nebengeräusche und lästiges Drumherum verabschieden sich ultimativ in der umliegenden Dunkelheit.
Gut so. Der Lärm der Partyheinzis auf der Gruabn fadet mit jedem Tiefenmeter mehr aus, der Latschengürtel beginnt. Eintauchen in die Stille. Nur ich und das schrappen des Hinterreifens im Rollschotter.


Fazit: Nordketten Singletrail bei Nacht ist einfach cool... Fährt, fühlt, droppt und grippt sich definitiv anders...

Nightride eben.
Herzlichst
Christoph Malin


Nach einem feinen Tag mit Frau und Kind also flugs noch die Lupine Betty und Tesla an Helm und Lenker montiert, und gschwind auf einen letzten Run um 20:00 Uhr in die Bahn gequetscht. Unter den strengen Blicken elegant gekleideter Abendrobetten. Streng zurückblickend: Man with a Mission.
Oben erstmal Chillphase bis die Lichter der Stadt aufgehen... Und siehe da: Nach dem Drop-in am Starthangl kommt doch tatsächlich gleich mal wieder so richtig Old School Nightride Feeling auf. Alle Sinne sind SOFORT auf old Dusty im Scheinwerferkegel voraus fokussiert. Nebengeräusche und lästiges Drumherum verabschieden sich ultimativ in der umliegenden Dunkelheit.
Gut so. Der Lärm der Partyheinzis auf der Gruabn fadet mit jedem Tiefenmeter mehr aus, der Latschengürtel beginnt. Eintauchen in die Stille. Nur ich und das schrappen des Hinterreifens im Rollschotter.


Fazit: Nordketten Singletrail bei Nacht ist einfach cool... Fährt, fühlt, droppt und grippt sich definitiv anders...

Nightride eben.
Herzlichst
Christoph Malin
Lanser Kopf Demo - super wars!
Fri, Jun 18 2010 05:50
| News
Liebe Leute!



DAS war eine lässige Demo!!!! Traumhaft! Könnte man öfter machen... :)
Innsbrucks Radfahrer, Mountainbiker und Unterstützer sind ab sofort aus der politischen Landschaft Tirols nicht mehr wegzudenken!! Die Botschaft ist angekommen! Gemeinsam können wir mehr erreichen!
Vielen vielen Dank an Trailsolutions für die Orga, an alle Teilnehmer für die wunderbare, sehr friedliche Demonstration, an die Exekutive für Coolness und Freundlichkeit...
... und natürlich alle Unterschriftenliste-Unterzeichner für rund 700 Unterschriften! Mehr davon, und Ihr könnt übrigens auch weiterhin hier unterzeichnen...!
Herzlichen Dank auch an Frau Bürgermeisterin Mag.ª Christine Oppitz-Ploerer und an den Vizebürgermeister Christoph Kaufmann für ihre Zeit und kompetente Worte am Rednerpult.



Und da Bilder mehr als 1000 Worte sagen hier der Link zur Gallery - alle Fotos von der Demo (und fast alle von der Party in der Wolke 7! ;)
Viele Grüsse
Christoph Malin



DAS war eine lässige Demo!!!! Traumhaft! Könnte man öfter machen... :)
Innsbrucks Radfahrer, Mountainbiker und Unterstützer sind ab sofort aus der politischen Landschaft Tirols nicht mehr wegzudenken!! Die Botschaft ist angekommen! Gemeinsam können wir mehr erreichen!
Vielen vielen Dank an Trailsolutions für die Orga, an alle Teilnehmer für die wunderbare, sehr friedliche Demonstration, an die Exekutive für Coolness und Freundlichkeit...
... und natürlich alle Unterschriftenliste-Unterzeichner für rund 700 Unterschriften! Mehr davon, und Ihr könnt übrigens auch weiterhin hier unterzeichnen...!
Herzlichen Dank auch an Frau Bürgermeisterin Mag.ª Christine Oppitz-Ploerer und an den Vizebürgermeister Christoph Kaufmann für ihre Zeit und kompetente Worte am Rednerpult.



Und da Bilder mehr als 1000 Worte sagen hier der Link zur Gallery - alle Fotos von der Demo (und fast alle von der Party in der Wolke 7! ;)
Viele Grüsse
Christoph Malin
Initiative "Lanser Kopf" - DEMO - Freitag 18.6., 15:00 Landestheater Innsbruck
Wed, Jun 9 2010 02:40
| News
Liebe Biker! Liebe Presse! Liebe Politiker!


Seit bald 10 Jahren (siehe dazu auch den Kommentar) gibt es den Downhill Spot "Lanser Kopf", in Innsbruck - er war noch vor dem Nordketten Singletrail da. Seit ca. 6 Jahren treibt nun am Lanser- und Viller Kopf ein Irrer sein Unwesen, und hat zuletzt mit einem Stahlseil in Kopfhöhe eine tödliche Falle gebaut - nur durch Glück kam ein 13-Jähriger Biker nicht zu Tode. Und es ist der prominenten Stellung seines Vaters und Skispringer Trainers Alex Pointner zu verdanken, dass nun ENDLICH auch die Medien auf das Dilemma aufmerksam geworden sind.
Und wenn unsere jungen Leute am Lanser Kopf hierfür ihr Refugium gefunden haben (um später dann, wenn sie besser werden auch den Nordketten Singletrail zu entdecken), sollten am LaKoe endlich auch legale Mountainbike Strecken realisiert werden, und zwar nicht erst in 10 Jahren sondern hier und jetzt. Und ihnen nicht dauernd Prügel in den Weg gelegt werden.
Wir begrüssen daher die Initiative "Freunde des Lanser Kopfes" des Vereins Trailsolutions aufs allerhöchste, und rufen alle Biker in Tirol und dem Umland auf, am Freitag dem 18.6. um 15:00 bei der Demo am Landestheater Innsbruck und später bei der Petitionsübergabe (mit Freunden, Familie, Gleichgesinnten) ein Zeichen zu setzen.
Herzliche Grüsse
Christoph Malin
Vertriders.com
PS: Nachstehend die Presse Erklärung von Trailsolutions:
--------------------------------------------------------------------------------
Liebe MTB-Freunde,
unsere Sportart - MTB Freeriding - wächst und unsere Community wird immer grösser. Leider gibt es aber in der Sportstadt Innsbruck, außer dem Nordkette Singletrail, keine legale MTB Strecke für uns. Aus diesem Grund trifft man sich nur allzu gerne im Gebiet rund um den Lanser Kopf, der viele Möglichkeiten bietet diesen Sport auszuüben. Da es in diesem Gebiet keine offiziellen MTB – Strecken gibt, kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen Bikern und Wanderern / Grundbesitzern, die sich von uns gestört fühlen. Dies führte nun zu einem dramatischen Zwischenfall (siehe Zeitungsartikel).
Wir - Trail Solutions – Verein zur Unterstützung des MTB Sports in Tirol - möchten nun unbedingt an einer Lösung mitarbeiten. Zu diesem Zweck haben wir die Initiative „MTB-Freunde des Lanser Kopf“ ins Leben gerufen, mit dem Ziel an die Stadtspitze Innsbruck und die Öffentlichkeit einen Appell zu richten: „Die Mountainbiker am Lanser Kopf wollen eine LÖSUNG und keinen Konflikt!“
UNTERSTÜTZT DEN MTB-SPORT IN TIROL MIT EURER STIMME!
Unter der Facebook Site http://www.facebook.com/pages/MTB-Freunde-Lanser-Kopf/123987350974752?ref=ts oder
direkt im Formular http://spreadsheets.google.com/embeddedform?formkey=dFlWU1Q4RVRzekl0VW9oVkoyUVJjQ2c6MQ könnt Ihr Eure Stimme abgeben!
Dieses ausgefüllte Formular werden wir gemeinsam in Form einer Petition an die Bürgermeisterin Mag.ª Christine Oppitz-Ploerer und an den Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (zuständig für Sport und Familie) am Freitag dem 18. Juni um 16.30 Uhr vor dem Rathaus in Innsbruck übergeben. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr vor dem Landestheater Innsbruck.
::: Nehmt Eure Familien und Freunde mit und kommt in voller MTB-Ausrüstung um gemeinsam ein Zeichen für den MTB-Sport zu setzen:::
::: Bitte leitet dieses Mail an alle Freunde weiter und bekundet Eure Unterstützung auf Facebook!:::
Setzen wir ein Zeichen!
…ride on!
Das Trail Solutions - Team


Seit bald 10 Jahren (siehe dazu auch den Kommentar) gibt es den Downhill Spot "Lanser Kopf", in Innsbruck - er war noch vor dem Nordketten Singletrail da. Seit ca. 6 Jahren treibt nun am Lanser- und Viller Kopf ein Irrer sein Unwesen, und hat zuletzt mit einem Stahlseil in Kopfhöhe eine tödliche Falle gebaut - nur durch Glück kam ein 13-Jähriger Biker nicht zu Tode. Und es ist der prominenten Stellung seines Vaters und Skispringer Trainers Alex Pointner zu verdanken, dass nun ENDLICH auch die Medien auf das Dilemma aufmerksam geworden sind.
Und wenn unsere jungen Leute am Lanser Kopf hierfür ihr Refugium gefunden haben (um später dann, wenn sie besser werden auch den Nordketten Singletrail zu entdecken), sollten am LaKoe endlich auch legale Mountainbike Strecken realisiert werden, und zwar nicht erst in 10 Jahren sondern hier und jetzt. Und ihnen nicht dauernd Prügel in den Weg gelegt werden.
Wir begrüssen daher die Initiative "Freunde des Lanser Kopfes" des Vereins Trailsolutions aufs allerhöchste, und rufen alle Biker in Tirol und dem Umland auf, am Freitag dem 18.6. um 15:00 bei der Demo am Landestheater Innsbruck und später bei der Petitionsübergabe (mit Freunden, Familie, Gleichgesinnten) ein Zeichen zu setzen.
Herzliche Grüsse
Christoph Malin
Vertriders.com
PS: Nachstehend die Presse Erklärung von Trailsolutions:
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Liebe MTB-Freunde,
unsere Sportart - MTB Freeriding - wächst und unsere Community wird immer grösser. Leider gibt es aber in der Sportstadt Innsbruck, außer dem Nordkette Singletrail, keine legale MTB Strecke für uns. Aus diesem Grund trifft man sich nur allzu gerne im Gebiet rund um den Lanser Kopf, der viele Möglichkeiten bietet diesen Sport auszuüben. Da es in diesem Gebiet keine offiziellen MTB – Strecken gibt, kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen Bikern und Wanderern / Grundbesitzern, die sich von uns gestört fühlen. Dies führte nun zu einem dramatischen Zwischenfall (siehe Zeitungsartikel).
Wir - Trail Solutions – Verein zur Unterstützung des MTB Sports in Tirol - möchten nun unbedingt an einer Lösung mitarbeiten. Zu diesem Zweck haben wir die Initiative „MTB-Freunde des Lanser Kopf“ ins Leben gerufen, mit dem Ziel an die Stadtspitze Innsbruck und die Öffentlichkeit einen Appell zu richten: „Die Mountainbiker am Lanser Kopf wollen eine LÖSUNG und keinen Konflikt!“
UNTERSTÜTZT DEN MTB-SPORT IN TIROL MIT EURER STIMME!
Unter der Facebook Site http://www.facebook.com/pages/MTB-Freunde-Lanser-Kopf/123987350974752?ref=ts oder
direkt im Formular http://spreadsheets.google.com/embeddedform?formkey=dFlWU1Q4RVRzekl0VW9oVkoyUVJjQ2c6MQ könnt Ihr Eure Stimme abgeben!
Dieses ausgefüllte Formular werden wir gemeinsam in Form einer Petition an die Bürgermeisterin Mag.ª Christine Oppitz-Ploerer und an den Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (zuständig für Sport und Familie) am Freitag dem 18. Juni um 16.30 Uhr vor dem Rathaus in Innsbruck übergeben. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr vor dem Landestheater Innsbruck.
::: Nehmt Eure Familien und Freunde mit und kommt in voller MTB-Ausrüstung um gemeinsam ein Zeichen für den MTB-Sport zu setzen:::
::: Bitte leitet dieses Mail an alle Freunde weiter und bekundet Eure Unterstützung auf Facebook!:::
Setzen wir ein Zeichen!
…ride on!
Das Trail Solutions - Team
Erster OEAV "Uebungsleiter Mountainbike" Kurs dieses Wochenende in Steinach am Brenner
Mon, Jun 7 2010 05:17
| News, Alpenverein
Der erste OEAV "Übungsleiter Mountainbike" Kurs (SPOT Seminar) findet dieses Wochenende in Steinach am Brenner statt.
Referent Paul Mair sowie meine Wenigkeit haben die Ehre 12 Kursteilnehmer auszubilden. Für mich die optimale Gelegenheit 20 Jahre (redaktionelles) Fachwissen im Bereich Tourplanung- und Orientierung, GPS, Bike- und Fahrtechnik sowie Bike Ethik etc weiterzugeben.
Schwerpunkte:
Führungs- und Leitungskompetenz beim Bergradeln. Dazu zählt die Steigerung der persönlichen Niveaus genauso wie Orientierungsvermögen, Tourenplanung, technisches Know how und Fachwissen im Bereich Physiologie und Trainingstheorien.
• Grundlagen der Sportbiologie, Sportmedizin und Sportpsychologie
• Fahrtechnik und Bewegungsökonomie
• Gerätekunde Mountainbike
• Rechtsgrundlagen
• Bike Ethik, Best Practice
• Alpine Gefahren beim Mountainbike fahren
• Tourenplanung und Orientierung
• Organisation und Durchführung von Mountainbike Touren, Alpenüberquerungen und Mountainbike Kursen
• Betreuung von Jugendgruppen bei Mountainbike Touren (Logistik, Grenzen, Schwierigkeit
• Prüfung
Der Übungsleiterkurs "Mountainbike" ist einer der möglichen Aufbaukurse der Jugendleiterausbildung und des Lehrgangs "Alpinpädagogik" sowie Vorstufe zum Österr. Mountainbike Lehrwart.
Infos zum Kurs: Übungsleiter Mountainbike des Österreichischen Alpenvereins
Herzliche Grüsse
Christoph Malin
Referent Paul Mair sowie meine Wenigkeit haben die Ehre 12 Kursteilnehmer auszubilden. Für mich die optimale Gelegenheit 20 Jahre (redaktionelles) Fachwissen im Bereich Tourplanung- und Orientierung, GPS, Bike- und Fahrtechnik sowie Bike Ethik etc weiterzugeben.
Schwerpunkte:
Führungs- und Leitungskompetenz beim Bergradeln. Dazu zählt die Steigerung der persönlichen Niveaus genauso wie Orientierungsvermögen, Tourenplanung, technisches Know how und Fachwissen im Bereich Physiologie und Trainingstheorien.
• Grundlagen der Sportbiologie, Sportmedizin und Sportpsychologie
• Fahrtechnik und Bewegungsökonomie
• Gerätekunde Mountainbike
• Rechtsgrundlagen
• Bike Ethik, Best Practice
• Alpine Gefahren beim Mountainbike fahren
• Tourenplanung und Orientierung
• Organisation und Durchführung von Mountainbike Touren, Alpenüberquerungen und Mountainbike Kursen
• Betreuung von Jugendgruppen bei Mountainbike Touren (Logistik, Grenzen, Schwierigkeit
• Prüfung
Der Übungsleiterkurs "Mountainbike" ist einer der möglichen Aufbaukurse der Jugendleiterausbildung und des Lehrgangs "Alpinpädagogik" sowie Vorstufe zum Österr. Mountainbike Lehrwart.
Infos zum Kurs: Übungsleiter Mountainbike des Österreichischen Alpenvereins
Herzliche Grüsse
Christoph Malin
Hitzeschlacht!
Mon, Jun 7 2010 05:16
| News, Big Mountain
Text: Christoph, Fotos: Christoph, Vincent, Florian.

"Endlich Sommer", konnte man aufgrund des Traumwetters am Wochenende sagen. Dass es dabei in der Euphorie zu einem Fehler in der Tourplanung kommen würde, war wohl unvermeidlich.

Denn dass es keine gute Idee ist, einen 1700 HM rampendurchsetzten Südhang über dem Inntal so ca. ab der Mittagszeit hochzufahren weiss man eigentlich - vergisst man aber vor lauter Freude über blauen Himmel auch mal. Wie das so ist, folgte die Ernüchterung sofort nach der ersten Kurbelumdrehung vor Ort. Temperaturen dass der Asphalt schmolz, zudem war noch (aufgrund der doch kalten Witterung der Vorwochen) ein Vorderreifen mit weicher Gummimischung montiert. Die sich dann auch von der schwerstrollenden Seite zeigte. Na toll :) Wenn schon, denn schon!

Gefühlte 35 Grad Glutofen machten mürbe, und liessen einen Teil der Truppe etwas früher wieder abfahren, während Sylvia und ich uns letztlich doch noch bis zum Gipfel kämpften an dem ein feiner, kühler Wind wehte. Wenigstens etwas!

Die Aussicht nach Norden und zum Alpenhauptkamm war zwar wie immer schön, aber gleichzeitig ernüchternd, wieviel Schnee durch das schlechte Maiwetter da doch noch wirklich liegt! Massig, massig, massig... besonders am Hauptkamm.... Das wird noch ein bisschen dauern bis die Weisse Pracht weggeschmolzen ist...
In der Zwischenzeit werden wir halt ab und an noch ein bissl im Schnee wühlen gehen. Ist aber wenigstens fein kühl.
Herzliche Grüsse
Christoph Malin

"Endlich Sommer", konnte man aufgrund des Traumwetters am Wochenende sagen. Dass es dabei in der Euphorie zu einem Fehler in der Tourplanung kommen würde, war wohl unvermeidlich.

Denn dass es keine gute Idee ist, einen 1700 HM rampendurchsetzten Südhang über dem Inntal so ca. ab der Mittagszeit hochzufahren weiss man eigentlich - vergisst man aber vor lauter Freude über blauen Himmel auch mal. Wie das so ist, folgte die Ernüchterung sofort nach der ersten Kurbelumdrehung vor Ort. Temperaturen dass der Asphalt schmolz, zudem war noch (aufgrund der doch kalten Witterung der Vorwochen) ein Vorderreifen mit weicher Gummimischung montiert. Die sich dann auch von der schwerstrollenden Seite zeigte. Na toll :) Wenn schon, denn schon!

Gefühlte 35 Grad Glutofen machten mürbe, und liessen einen Teil der Truppe etwas früher wieder abfahren, während Sylvia und ich uns letztlich doch noch bis zum Gipfel kämpften an dem ein feiner, kühler Wind wehte. Wenigstens etwas!

Die Aussicht nach Norden und zum Alpenhauptkamm war zwar wie immer schön, aber gleichzeitig ernüchternd, wieviel Schnee durch das schlechte Maiwetter da doch noch wirklich liegt! Massig, massig, massig... besonders am Hauptkamm.... Das wird noch ein bisschen dauern bis die Weisse Pracht weggeschmolzen ist...
In der Zwischenzeit werden wir halt ab und an noch ein bissl im Schnee wühlen gehen. Ist aber wenigstens fein kühl.
Herzliche Grüsse
Christoph Malin
Endlich wieder biken - Teams on Tour!
Mon, Jun 7 2010 05:14
| News
Pfingsten sah einige Tourenaktivitäten.



Wen wunderts: nach 3 Wochen fast durchgehend Sch...wetter endlich mal schön. Also, nix wie raus!
Eh klar, dass Team Awesome aus München und Team AlteSäcke, Absam-Innsbruck sofort einen Inntal-Klassiker machen mussten. Zum Erstaunen aller auch ohne grösseres Schneegewühle. Was Reini fast etwas langweilig fand, während ich damit beschäftigt war erstmal meinen linken Avid Matchmaker an den Lenker zu tapen.
Gestern stand auch gleich ein Nightride am Plan. Bei Mondlicht, Wohooo!


Hoffen wir, dass das Wetter noch etwas hält...
Viele Grüsse
Christoph



Wen wunderts: nach 3 Wochen fast durchgehend Sch...wetter endlich mal schön. Also, nix wie raus!
Eh klar, dass Team Awesome aus München und Team AlteSäcke, Absam-Innsbruck sofort einen Inntal-Klassiker machen mussten. Zum Erstaunen aller auch ohne grösseres Schneegewühle. Was Reini fast etwas langweilig fand, während ich damit beschäftigt war erstmal meinen linken Avid Matchmaker an den Lenker zu tapen.
Gestern stand auch gleich ein Nightride am Plan. Bei Mondlicht, Wohooo!


Hoffen wir, dass das Wetter noch etwas hält...
Viele Grüsse
Christoph
Mai o Mai - Schwimmhautwetter
Mon, Jun 7 2010 05:12
| News
Leute,
was soll man noch viel über das Wetter im Mai sagen, oder im April?. B.....EN? Korrekt, und ist noch viel zu milde ausgedrückt. Dieser Tage Schneefall bis runter auf 1000 m. Na prima, wo waren nochmals die Tourenski? Ach, lieber nicht, Nassschneelawinen. Spanien mag zwar bald auch pleite sein, aber im Moment hams sicher das bessere Wetter.
Apropos: Wird der Sommer wieder verregnet, und stark Gewitterlastig sein? Das weiss momentan niemand so recht. Ein Blick hierauf bringt auch wenig Klarheit, unterstreicht allerdings dass wir 2009 auf Tour so oft in Gewitter kamen wie noch nie: http://www.aldis.at/statistik/vergleich.php
Anyway, es wir sicher spannend werden. Ein Blick auf die wirklich grenzgeniale WeatherPro App zeigt derzeit für unsere Location wenig erfreuliches, allerdings könnte es fürs WE doch endlich mal etwas besser werden.



Im Wald herrschen jedenfalls Matsch, Dreck, Gatsch pur. Uäh, irgendwann reichts.
Wobei meinereiner derlei Unbill noch relativ gelassen nehmen kann, denn ich habe mir im April schon Höhenmeter satt gegönnt, und vorgesorgt... 2 Wochen Big Mountain Week auf La Palma mit über 30000 HM ab, 7000 auf und knapp 290 km Trails hallen immer noch schön in den Gehirnwindungen nach, und kann ich jedem nur empfehlen. Ist so wie 2 Wochen Heliskiing in Alaska, da kann einem ein schlechter Winter auch mal eher egal sein ;*)
So, aber nun wünsche ich uns allen erstmal eine ordentliche Hochdruckzone über Zentraleuropa, und vor allem dass die Trails bald auftrocknen.
Ride on
Christoph
was soll man noch viel über das Wetter im Mai sagen, oder im April?. B.....EN? Korrekt, und ist noch viel zu milde ausgedrückt. Dieser Tage Schneefall bis runter auf 1000 m. Na prima, wo waren nochmals die Tourenski? Ach, lieber nicht, Nassschneelawinen. Spanien mag zwar bald auch pleite sein, aber im Moment hams sicher das bessere Wetter.
Apropos: Wird der Sommer wieder verregnet, und stark Gewitterlastig sein? Das weiss momentan niemand so recht. Ein Blick hierauf bringt auch wenig Klarheit, unterstreicht allerdings dass wir 2009 auf Tour so oft in Gewitter kamen wie noch nie: http://www.aldis.at/statistik/vergleich.php
Anyway, es wir sicher spannend werden. Ein Blick auf die wirklich grenzgeniale WeatherPro App zeigt derzeit für unsere Location wenig erfreuliches, allerdings könnte es fürs WE doch endlich mal etwas besser werden.



Im Wald herrschen jedenfalls Matsch, Dreck, Gatsch pur. Uäh, irgendwann reichts.
Wobei meinereiner derlei Unbill noch relativ gelassen nehmen kann, denn ich habe mir im April schon Höhenmeter satt gegönnt, und vorgesorgt... 2 Wochen Big Mountain Week auf La Palma mit über 30000 HM ab, 7000 auf und knapp 290 km Trails hallen immer noch schön in den Gehirnwindungen nach, und kann ich jedem nur empfehlen. Ist so wie 2 Wochen Heliskiing in Alaska, da kann einem ein schlechter Winter auch mal eher egal sein ;*)
So, aber nun wünsche ich uns allen erstmal eine ordentliche Hochdruckzone über Zentraleuropa, und vor allem dass die Trails bald auftrocknen.
Ride on
Christoph
Vertriding at it's best
Mon, Jun 7 2010 05:05
| News, Big Mountain
Text und Fotos: Christoph Malin, Artikelauszüge Bike 1/10 siehe Bike-Magazin

Bike Reporter Legende Lesewitz in Innsbruck
Henri Lesewitz ist eine echte Legende unter den Bike Reportern, und mit allen Wassern gewaschen. Einer meiner absoluten Lieblingsautoren in der Magazin-Szene, der weiss worüber er - mit viel Soul - schreibt.
Doch der Spezialist für 24h Rennen, Langstreckenrennen wie die Crocodile Trophy und ähnliche Grenzerfahrungen menschlicher Leistungsfähigkeit verzichtet an diesem Reportage-Tag erstmals in seinem Leben aufs Bike um einen Singletrail zu Fuss zu bewältigen.
Denn wie im Vorfeld der Reportage angedroht, drücke ich Henri ein Paar Wanderschuhe und Teleskopstöcke in die Hand. Henri schluckt trocken, aber er geht dann wirklich zu Fuss mit mir mit. Eine weise Entscheidung.
Zum Lokalaugenschein kommt das komplette Liteville Vertrider Team: Die Cracks Axel, Sylvia und Martin natürlich auch Evergreen Picco, „Mr. NKST“ Christof, Gerhard und Benni.
Die beiden letztgenannten können sich an ihre letzte Vertride-Tour kaum noch erinnern. Der Sommer am Nordpark war mit Streckenneubau, Sanierung und Rennorganisation komplett ausgefüllt. Egal.
Nach einem klassisch steilen Aufstieg folgt bei Traumwetter eine Hardcore-Abfahrt - speziell im oberen Teil gespickt mit Schlüsselstellen, die die meisten beim Rauftragen noch für unfahrbar hielten.
Henri bekommt jedoch letztlich das gezeigt, was er sehen will: „Möglichst krasses Terrain, extreme Action“, so sein Wunsch im Vorfeld.
Wir erfüllen ihm den Wunsch mit einer - der Jahreszeit entsprechend möglichen - schweren S4-S5 Route, und ich fotografiere was meine Nikon D700 hergibt. Diese Route ist eine meiner absoluten Lieblingstouren die ich 2003 - freilich bei den S5 Passagen nur ansatzweise - erstbefahren habe. Sie ist im oberen Teil so extrem, dass man selbst beim Wandern Probleme hat zu gehen, aber wenigstens bei Bergläufern recht beliebt.
Verletzungsbedingte Zurückhaltung
Zwar haben Sylvia und Team Neuzugang Christof Pfeifer es sich an diesem Tag nicht nehmen lassen, wie immer ihre Bikes auch hochzutragen.
Doch leider sind beide an den extremen Schlüsselstellen verletzungsbedingt aus dem Rennen.
Sylvia mit einer Knie-Kreuzband OP vom Herbst 08’ - ein Sturz wäre fatal. Christof’s linkes Sprunggelenk schmerzt durch eine Zerrung in der Vorwoche, und lässt sich kaum belasten.
Beide können jedoch wenigstens ab dem Mittelteil der Abfahrt die Strecke einigermassen geniessen.
S5 Schlüsselstelle gemeistert
Bei Benni bewirkt die lange Tourenabstinenz und die einmonatige Pause Wunder, und er kann wie Martin alle Schlüsselstellen inklusive der ultraschweren S5-Passage im oberen Drittel (oder ist es eine S6/G4 ?) meistern, was ihn selber wohl am allermeisten verwundert.
Axel, Picco und Gerhard fighten um jeden Zentimeter, und haben dabei jede Menge Spass.
Henri ist baff.
Dass die Fahrer dieses Terrain meistern würden, hätte er nie im Traum gedacht.
Und so zeigt sich nicht zum ersten Mal dass die technische Schwierigkeit und die enormen fahrtechnischen und physischen Herausforderungen des Vertridings einer - im Aufstieg gar nicht mal so extremen - Big Mountain Vertriding Session von Aussenstehenden wirklich erst realistisch bewertet wird, wenn sie es mit eigenen Augen live gesehen haben.
Vertriding Mainstream? Nein!
Henri: „Das sind die extremsten Aktionen die ich in einem derartigen Gelände auf Bikes jemals gesehen habe! Wenn sich jemand erdreistet zu meinen Vertriding sei in den letzten Jahren ‚Mainstream‘ geworden, dann täuscht er sich gewaltig - der soll hier mal auf allen Vieren herunterkrabbeln, wo ihr mit den Bikes noch fahrt. Das was ihr hier zeigt ist ultrakrass, und kann niemals Massentauglich sein!“
Der mehr als gelungene Foto-Tag geht dank der hervorragenden Leistungen der Fahrer dann ohne nennenswerte Stürze zu Ende.
Ab der Mitte der Strecke lassen Henri und ich es gut sein, und entlassen die Meute, damit diese die restliche Abfahrt geniessen kann.
Beim Abstieg philosophieren wir genüsslich über Grenzbereiche des Mountainbike-Sports. Henri hat seinem Erfahrungsschatz heute definitiv eine weitere Grenzerfahrung hinzugefügt - seine Augen leuchten.
Der rasende Reporter rollt alsbald mehr als beeindruckt retour nach München, und wundert sich nach eigenen Aussagen „die ganze nächste Woche in der Redaktion über den ärgsten Muskelkater“ aller Zeiten.
Tja, und ich selbst? Bekomme auch einen ordentlichen Muskelkater... Meinen 15 kg Fotorucksack habe ich auch schon lange nicht mehr zu Fuss einen Berg hoch- und wieder runtergetragen.
Da ist mir das Bike als Transportmittel dann doch lieber ;)
Last but not least geht mein Dank an Henri Lesewitz und das Bike-Magazin für diese Reportage, und an das gesamte Team für diesen fantastischen Fototag.
Viele Grüsse
Christoph Malin
Weitere Infos:
Zum Artikel-Download (pdf) hier...

Bike Reporter Legende Lesewitz in Innsbruck
Henri Lesewitz ist eine echte Legende unter den Bike Reportern, und mit allen Wassern gewaschen. Einer meiner absoluten Lieblingsautoren in der Magazin-Szene, der weiss worüber er - mit viel Soul - schreibt.
Doch der Spezialist für 24h Rennen, Langstreckenrennen wie die Crocodile Trophy und ähnliche Grenzerfahrungen menschlicher Leistungsfähigkeit verzichtet an diesem Reportage-Tag erstmals in seinem Leben aufs Bike um einen Singletrail zu Fuss zu bewältigen.
Denn wie im Vorfeld der Reportage angedroht, drücke ich Henri ein Paar Wanderschuhe und Teleskopstöcke in die Hand. Henri schluckt trocken, aber er geht dann wirklich zu Fuss mit mir mit. Eine weise Entscheidung.
Zum Lokalaugenschein kommt das komplette Liteville Vertrider Team: Die Cracks Axel, Sylvia und Martin natürlich auch Evergreen Picco, „Mr. NKST“ Christof, Gerhard und Benni.
Die beiden letztgenannten können sich an ihre letzte Vertride-Tour kaum noch erinnern. Der Sommer am Nordpark war mit Streckenneubau, Sanierung und Rennorganisation komplett ausgefüllt. Egal.
Nach einem klassisch steilen Aufstieg folgt bei Traumwetter eine Hardcore-Abfahrt - speziell im oberen Teil gespickt mit Schlüsselstellen, die die meisten beim Rauftragen noch für unfahrbar hielten.
Henri bekommt jedoch letztlich das gezeigt, was er sehen will: „Möglichst krasses Terrain, extreme Action“, so sein Wunsch im Vorfeld.
Wir erfüllen ihm den Wunsch mit einer - der Jahreszeit entsprechend möglichen - schweren S4-S5 Route, und ich fotografiere was meine Nikon D700 hergibt. Diese Route ist eine meiner absoluten Lieblingstouren die ich 2003 - freilich bei den S5 Passagen nur ansatzweise - erstbefahren habe. Sie ist im oberen Teil so extrem, dass man selbst beim Wandern Probleme hat zu gehen, aber wenigstens bei Bergläufern recht beliebt.
Verletzungsbedingte Zurückhaltung
Zwar haben Sylvia und Team Neuzugang Christof Pfeifer es sich an diesem Tag nicht nehmen lassen, wie immer ihre Bikes auch hochzutragen.
Doch leider sind beide an den extremen Schlüsselstellen verletzungsbedingt aus dem Rennen.
Sylvia mit einer Knie-Kreuzband OP vom Herbst 08’ - ein Sturz wäre fatal. Christof’s linkes Sprunggelenk schmerzt durch eine Zerrung in der Vorwoche, und lässt sich kaum belasten.
Beide können jedoch wenigstens ab dem Mittelteil der Abfahrt die Strecke einigermassen geniessen.
S5 Schlüsselstelle gemeistert
Bei Benni bewirkt die lange Tourenabstinenz und die einmonatige Pause Wunder, und er kann wie Martin alle Schlüsselstellen inklusive der ultraschweren S5-Passage im oberen Drittel (oder ist es eine S6/G4 ?) meistern, was ihn selber wohl am allermeisten verwundert.
Axel, Picco und Gerhard fighten um jeden Zentimeter, und haben dabei jede Menge Spass.
Henri ist baff.
Dass die Fahrer dieses Terrain meistern würden, hätte er nie im Traum gedacht.
Und so zeigt sich nicht zum ersten Mal dass die technische Schwierigkeit und die enormen fahrtechnischen und physischen Herausforderungen des Vertridings einer - im Aufstieg gar nicht mal so extremen - Big Mountain Vertriding Session von Aussenstehenden wirklich erst realistisch bewertet wird, wenn sie es mit eigenen Augen live gesehen haben.
Vertriding Mainstream? Nein!
Henri: „Das sind die extremsten Aktionen die ich in einem derartigen Gelände auf Bikes jemals gesehen habe! Wenn sich jemand erdreistet zu meinen Vertriding sei in den letzten Jahren ‚Mainstream‘ geworden, dann täuscht er sich gewaltig - der soll hier mal auf allen Vieren herunterkrabbeln, wo ihr mit den Bikes noch fahrt. Das was ihr hier zeigt ist ultrakrass, und kann niemals Massentauglich sein!“
Der mehr als gelungene Foto-Tag geht dank der hervorragenden Leistungen der Fahrer dann ohne nennenswerte Stürze zu Ende.
Ab der Mitte der Strecke lassen Henri und ich es gut sein, und entlassen die Meute, damit diese die restliche Abfahrt geniessen kann.
Beim Abstieg philosophieren wir genüsslich über Grenzbereiche des Mountainbike-Sports. Henri hat seinem Erfahrungsschatz heute definitiv eine weitere Grenzerfahrung hinzugefügt - seine Augen leuchten.
Der rasende Reporter rollt alsbald mehr als beeindruckt retour nach München, und wundert sich nach eigenen Aussagen „die ganze nächste Woche in der Redaktion über den ärgsten Muskelkater“ aller Zeiten.
Tja, und ich selbst? Bekomme auch einen ordentlichen Muskelkater... Meinen 15 kg Fotorucksack habe ich auch schon lange nicht mehr zu Fuss einen Berg hoch- und wieder runtergetragen.
Da ist mir das Bike als Transportmittel dann doch lieber ;)
Last but not least geht mein Dank an Henri Lesewitz und das Bike-Magazin für diese Reportage, und an das gesamte Team für diesen fantastischen Fototag.
Viele Grüsse
Christoph Malin
Weitere Infos:
Zum Artikel-Download (pdf) hier...







